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Meine Stadt Städtetourismus ist ein Wirtschaftsfaktor
Hannover Meine Stadt Städtetourismus ist ein Wirtschaftsfaktor
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21:10 13.07.2010
Beliebt bei Touristen: Die Herrenhäuser Gärten. Quelle: Surrey
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HANNOVER. Die Landeshauptstadt wird bei deutschen Touristen immer beliebter und macht mit steigenden Zahlen das Minus bei Besuchern aus dem Ausland wett. Knapp 280.000 Deutsche haben zwischen Januar bis April Hannover besucht – und knapp 57.000 Auslandsgäste. „Für die Delle hat die Aschewolke durch den Vulkanausbruch auf Island gesorgt, der mit der CeBIT zusammenfiel“, sagte Hans Nolte von der Hannover-Marketing-und-Tourismus GmbH (HMG). Viele potenzielle Besucher hätte nicht nach Hannover fliegen können.

Insgesamt haben in den ersten vier Monaten rund 336.800 Touristen Hannover besucht – ein leichtes Plus von 1,7 Prozent oder etwa 3500 Touristen im Vergleich zum Vorjahr. Zahlen für die erste Jahreshälfte legt das Landesamt für Statistik im September vor.

Hannover punktet vor allem mit Tages- und Wochenendtouristen, die zum Feuerwerkswettbewerb, dem Zoo oder dem Musical „Sommernachtstraum“ kommen. Etwa 3800 Erlebnispakete (Hotelübernachtung und Veranstaltung zum Sonderpreis) wurden bislang gebucht – ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zu 2009. Spitzenreiter ist „Hannover explosiv“ zum Feuerwerkswettbewerb. 1600 Buchungen hat es gegeben, auf Platz zwei folgt der Erlebnis-Zoo mit Übernachtung und 320 Buchungen. Obwohl es noch gar nicht begonnen hat, sind viele Vorstellungen für das Musical „Sommernachtstraum“ in den Herrenhäuser Gärten ausverkauft – 13.000 Karten wurden abgesetzt. Davon hat auch die Schlossküche etwas: 600 Pakete mit Essen und Musical hat die HMTG verkauft.

Von den Tages- und Wochenendtouristen profitiert Hannover wirtschaftlich. Laut einer Studie der „dwif Consulting“ aus München im Auftrag der HMTG haben Besucher im gesamten Jahr 2009 rund 2,165 Milliarden Euro ausgegeben. Am meisten verdienten der Einzelhandel (52,7 Prozent; 1,140 Milliarden Euro), das Gastro-Gewerbe (34,5 Prozent; 748,2 Millionen Euro) und Dienstleistungsanbieter (12,8 Prozent; 276 Millionen Euro). Auch die Stadt hat etwas davon: Knapp 47 Millionen Euro kommen als Steueraufkommen zurück. Außerdem sind 42.120 Menschen direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig. voi

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