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Meine Stadt Stadt untersucht 3600 Vorfälle mit Hunden
Hannover Meine Stadt Stadt untersucht 3600 Vorfälle mit Hunden
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16:53 12.09.2018
Der Fall Chico – nach der tödlichen Beißattacke des Stoffordshire-Terriers hat die Stadt 3600 Vörfälle mit Hunden untersucht. Quelle: Hollemann
Hannover

Nach der tödlichen Beißattacke durch den Staffordshire-Terrier Chico, bei der im April eine Mutter und ihr Sohn starben, hat die Stadt 3600 Vorfälle mit Hunden aus den Jahren 2003 bis 2018 noch einmal untersucht. Dabei habe man „keinen grundsätzlichen Handlungsbedarf“ feststellen können, an den Abläufen in der Verwaltung etwas zu ändern, berichtete Ordnungs- und Finanzdezernent Axel von der Ohe am Mittwoch im Finanzausschuss des Rates.

Bei den Nachforschungen habe sich herausgestellt, dass grundsätzlich „ordnungsgemäß, zeitnah und sehr verantwortungsvoll gehandelt“ worden sei, so von der Ohe, der deshalb kein strukturelles Problem in seiner Behörde sieht.

Allerdings zogen die erneuten Nachforschungen sogar ein Verfahren nach sich. In 26 Fällen hat sich die Stadt nach dem Verbleib gefährlicher Hunde erkundigt. Dabei sei festgestellt worden, dass sich ein Hund beim vormaligen Halter befand, der dort eigentlich nicht mehr sein durfte. „Das wird zu entsprechenden Konsequenzen führen“, kündigte von der Ohe an.

Bei den 3600 nochmals untersuchten Fällen handelte es sich um solche, bei denen gegen den Leinenzwang verstoßen wurde oder aber Hunde ein „übernormales Aggressivitätsverhalten“ gezeigt hätten, so der Ordnungsdezernent.

Von Christian Bohnenkamp

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