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Meine Stadt Stadt, Schausteller und Schützen zufrieden: Eine Million Besucher
Hannover Meine Stadt Stadt, Schausteller und Schützen zufrieden: Eine Million Besucher
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15:54 09.07.2017
   Quelle: Samantha Franson
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Hannover

 Ziel erreicht – alle sind zufrieden. Zum Schützenfest (Schluss: Sonntag Nacht) kamen eine Million Besucher. Und das trotz heftiger Regengüsse, am Freitag beispielsweise noch Minuten vorm Feuerwerk. „Unser neues Konzept geht auf“, findet OB Stefan Schostok. „Wir schaffen die Wahrung der Tradition bei gleichzeitiger Modernisierung.“

Erstmals lag die Federführung für die Organisation der zehn Tage bei der Stadt. Eventmanager Ralf Sonnenberg schwärmt von „viel Potenzial“. Noch nie seien so viele Familien, aber auch so viele Schützen auf dem Platz gewesen. Auch „kleine, detailverliebte Themen“ kamen an. Das Star-Wars-Treffen und den Maskottchen-Aufzug nannte er als Beispiele.

Geändert hatte sich viel am Rundteil (neu gestaltet, begrünt und mit Bühne), in der Festhalle Marris (Innendeko mit mehr Chic) und an der Vermarktung. Auch durch Netzwerke wie Facebook und Instagram gab es Tipps für Besucher. Etwa den, dass sich die Regenwolken in spätestens 20 Minuten verziehen. Im kommenden Jahr sollen noch Infos über Twitter dazu gekommen.

„Die Stimmung war ausgesprochen fröhlich und friedlich“, so der OB. Das Letztere habe mit am Sicherheitskonzept gelegen. Kein Besucher störte sich an Taschenkontrollen. Schostok: „Wir bekommen jetzt schon Anfragen aus anderen Städten dazu.“

„Sicherheit mit Augenmaß“ lobte Kevin Kratzsch für die Schausteller den Einsatz. Seine Kollegen seien zufrieden mit tollen Veranstaltungen, Familienbesuchen am Nachmittag und Partystimmung am Abend.

Das 489. Schützenfest soll noch schöner werden. Sonnenberg verspricht: „Dann haben wir wieder eine Achterbahn.“ Zwei oder drei tolle neue Fahrgeschäfte seien zu erwarten. Und für die Besucher mehr Parkplätze. Vom Hanomag-Gelände sei es nur ein kleiner Fußmarsch.

Das Deutsche Rote Kreuz meldete 436 kleinere Einsätze, 27 Transporte in eine Klinik und fünf Notarzt-Termine. Die vier Bruchmeister werden sich nach dem Zapfenstreich an der Marktkirche erst mal eine Pause gönnen. Sie sammelten 7200 Euro an Spenden für den „Andersraum“.

Von Vera König

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