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Meine Stadt Stadt Hannover veröffentlicht Krippen-Bericht
Hannover Meine Stadt Stadt Hannover veröffentlicht Krippen-Bericht
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00:16 28.05.2016
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Hannover

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Kindertagesstättenbericht 2016 hervor, den die Stadt gestern auch im Schulausschuss vorstellte, nachdem sie das Zahlenwerk tags zuvor bereits im Jugendhilfeausschuss präsentiert hatte.
Bei der Betreuung der Kleinkinder zeigen sich allerdings erhebliche Unterschiede in den Stadtteilen. Wer in der Stadtmitte wohnt, hat eher eine Chance, einen Platz zu bekommen, als in den Randgebieten Hannovers.

Grund: In der City helfen vor allem private Elterninitiativen, den Versorgungsengpass der Stadt zu reduzieren. Denn generell gilt: In dicht bewohnten Stadtteilen wie Vahrenwald, List, Linden, Süd- und Nordstadt gibt es kaum Baugrundstücke. Im Randbezirk Buchholz-Kleefeld ist die Versorgungsquote mit 68,4 Prozent deshalb hoch, weil es im Stadtbezirk viele Betriebskitas gibt, unter anderem die der Medizinischen Hochschule (MHH).

Mit 38 Prozent ist die Versorgung in den gutsituierten Stadtteilen Kirchrode, Bemerode und Wülferode (sind zusammengefasst) mit am niedrigsten, was dort nach Auskunft der Stadt aber zu keinen Problemen führt: Hier sei die Nachfrage an Krippenplätzen schlicht nicht hoch. In Ricklingen (mit Mühlenberg und Wettbergen) liegt die Quote mit 36,8 Prozent stadtweit am niedrigsten. Erklärt wurde dies mit dem Zuzug von Flüchtlingen (Mühlenberg) und Neubaugebieten (Wettbergen).

Die beste Versorgung haben neben Buchholz-Kleefeld die Stadtbezirke Döhren-Wülfel (72,8 Prozent), Nordstadt (67,5), Südstadt-Bult (65,3), Mitte (63,2) und Vahrenwald-List (62,5).

Andreas Voigt

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