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Margot Käßmann ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden.

Margot Käßmann ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden.© ap

Trunkenheitsfahrt

Staatsanwaltschaft: Käßmann fuhr mit 1,54 Promille

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden.

Hannover. Dies habe die Blutprobe ergeben, die die Bischöfin von Hannover abgeben musste, sagte Staatsanwalt Jürgen Lendeckel am Dienstag in Hannover. Der Bischöfin drohen ein einjähriger Führerscheinentzug und eine Geldstrafe von einem Monatsgehalt. Ob Käßmann bei der erneuten Beantragung des Führerscheins eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung - den sogenannten „Idiotentest“ - absolvieren muss, wird die Führerscheinstelle entscheiden müssen.

„Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe“, erklärte die höchste Vertreterin der evangelischen Kirche. „Mir ist bewusst, wie gefährlich und unverantwortlich Alkohol am Steuer ist. Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen.“

Die Polizei Hannover bestätigte die Alkoholfahrt der Bischöfin. Das Prozedere sei genau dasselbe, wie für jeden anderen am Steuer ertappten Alkoholsünder. Es sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Dies ist ab einem Wert von 1,1 Promille der Fall. Für Käßmann bedeutet das ein Strafverfahren. Ob das Alkoholvergehen der Bischöfin Konsequenzen in ihrem kirchlichen Amt nach sich zieht, konnte die EKD noch nicht sagen.


  • Christen Ein Christ – 24.02.10
    Momentmal, wir sind alle Christen die sich hier zu Wort melden. Die gleiche Moral für alle. Es sieht aber so aus, als wenn genau die Leute hier von Doppelmoral reden, die selber mit zweierlei Mass messen. Genau diese Leute verteufeln jeden normalen Alkoholsünder bis aufs Schärfste in der Öffentlichkeit und reden nun einer Frau die Kirchenfürstin ist das Wort.
  • Christen sind auch menschlich Auch ein Mensch – 23.02.10
    Christen sind auch menschlich und auch eine Bischöfin ist ein Mensch. Wirklich schlimm wäre es doch vermutlich, wenn Christen stets und immer so eine Art Übermensch wären.

    Selbst Jesus wurde einiges nachgesagt: "Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!" (Mat. 11,19) Ob Jesus tatsächlich Anlass zu solchen Reden gab, ist unklar. Dass diese abfälligen Nachreden überliefert wurden, mag ein Hinweis sein, dass sie nicht völlig grundlos waren.

    Und als Christ tut es gut zu wissen, dass Christus, an den wir glauben, nicht nur der "toughe Supermann" war, als den ihn diejenigen gerne sehen, die meinen Christen so kritisieren zu müssen, dass sie für jeder deren Verfehlungen einen besonders strengen Christus-Supermann-Maßstab anlegen.

    Das entschuldigt nichts, aber es gibt auch keine Entschuldigung dafür, dass jetzt diejenigen selbstgefällige Reden führen, die ja schon immer gewusst haben wollen, dass die ganze evangelische und katholische Kirche ein einziger Verband von Scheinheiligen und Wasserpredigern sei, die selbst den Wein trinken.

    Zumindest müssen sie sich die Frage gefallen lassen, was sie vorzuweisen haben an moralischen Maßstäben, an Lebenszielen und Gemeinschaft mit Menschen.

    Die ungeheure Belastung unter der eine Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende steht und das Wissen um die Gefahr, dass sie dieser Belastung nicht zu jeder Zeit standzuhalten vermag, darf sie nicht davon abhalten, andere dazu aufzurufen, das Gute zu suchen und das Böse zu meiden, wie es die Hannoversche Bischöfin Käßmann gatan hat.

    Wie es jetzt weitergeht ist bislang nicht entschieden. Voreilige Spottreden zu halten, ist eine billige Art, sich zu Wort melden.
  • Hallo Frau oder Herr Schickeria Brunhild Laabs – 23.02.10
    Recht haben Sie auch mit Ihren Zeilen. Wir brauchen Menschen mit Verantwortung in ihren Ämtern. Darauf sollen wir achten und mutig Stellung zu Verfehlungen nehmen. Die Gelegenheit dazu ist gut, gerade jetzt, wo so viel öffentlich geworden ist. Unsere eigenen Verfehlungen dabei auch beachten. Dazu gehört es sich auch, seinen Namen zu nennen. Bedenken Sie bitte: Noch können wir es in diesem Land. Wir können - noch - unsere Meinung sagen, ohne Pseudonym.
  • Käßmann Hansjochem Ostermann – 23.02.10
    Der werfe den ersten Stein... Aber: Noch immer gibt es lutherische Kirchen, in denen der Pastor dann strafversetzt wird, wenn er geschieden ist - als Hirt untragbar, heißt es
  • die frau muss weg! Voll Alki im Amt als Vorbild!? klosterfrau melissengeist – 23.02.10
    Tolles Vorbild trotz Fahrer! Schade hätten doch ein paar Kinderschändende Geistliche ihren Weg gekreuzt...
    an der roten Ampel!!!

    there is probably sure no GOD!
  • Trunkenheit am Steuer Ein Evangele – 23.02.10
    Man,man,man. Wen soll man sich heutzutage noch als Vorbild nehmen. Abgezockte Fussballspieler, abgebrühte Manager, bestochene Politiker, suchtgefährdete Künstler? Weil man selber nicht perfekt ist hat man früher über den leicht angesäuselten Dorfpfarrer geschmunzelt, diese Sache auf höchster Ebene jedoch hat eine andere Qualität. Wie kann man in solcher Position noch Vorbild für Kinder und Jugendliche sein. Die erwachsenen Menschen brauchen nicht den ersten Stein zu werfen, denn die Bischöfin wird sich ihrer Verantwortung selber bewusst sein.
  • Die Promille-Fahrt von Frau Käßmann... Wolfhart – 23.02.10
    ..kann sicher nicht zur Nachahmung empfohlen werden. Aber die hämischen Kommentare offenbaren eine zunehmende Seuche unserer Gesellschaft: Doppelmoral+Scheinheiligkeit!
    Wenn alle nicht ertappten Promille-Sünder freiwillig Buße täten und einen Monat auf Pkw-Fahrten verzichten würden, wären Deutschlands Straßen vermutlich leer gefegt.
    Und was die Neid-Kommentare zum Dienstwagen betrifft: Wenn hoch bezahlte Fußball-Profis - trotz grottenschlechter Leistungen - Luxuskarossen von deutschen Autokonzernen gesponsert bekommen, wenn jeder Studienabrecher/in als Pharmareferent/in den Dienstwagen privat nutzen darf und damit die Preiskalkulation der Pharmaindustrie beeinflusst, wenn jedes VW-Betriebsratsmitglied einen Firmenwagen gestellt bekommt und jedes Vostandsmitglied die Shopping-Touren der Gattin durch den Chaffeur begleiten lässt, löst dies weder Kommentare noch Steuerprüfungen aus. Frau Käßmann hat zwei - bedauerliche - Fehler begangen:
    1. hätte sie auch zu später Stunde ihren Fahrer einbestellen sollen;
    2. hätte sie nach ihrer berechtigten Afghanistan-Kritik nicht nur die rote Ampel, sondern auch die nachfolgenden Fahrzeug im Auge behalten sollen.
    Trotzdem bleibt Frau Käßmann eine wichtige moralische Instanz - und sollte nicht zurück treten!!!
  • @hilde Laabs Schickeria – 23.02.10
    Richtig Frau laabs wir brauchen keine Schickeria aber noch weniger brauchen wir Möchtegern Gut Menschen wie Frau Kässmann,die meint allem und jedem vorschreiben zu müssen,wann ,wie und wo wir das Leben zu gestalten haben ,damit wir nach dem christlichen Glaubensbild leben, selber aber kein fettnäpchen auslässt.sei es die Scheidung ,sei es die unsegliche Aussage zu Kriegen im Allgemeinen ubnd Afghanistan im speziellen noch der jetztie Fehltritt.Wenn ich in dieser Position bin ,muss ich wissen wie ich mich zu verhalten habe. Abes es ist typisch,und besonders für Frau Käßmann: Wasser predigen,wein saufen und hier im wahrsten Sinne des Wortes
  • Käßmann Brase – 23.02.10
    Auf jeden und alle mit dem Finger zeigen und dann mit 1,54 durch die gegend fahren,man stelle sich es wäre jemand über die ampel gegangen.Wenn man bei 1,54 promille noch meint fahren zu können scheint es tatsächlich so zu sein das nur "aufgefüllt"wurde.
  • @Schickeria Brunhild Laabs – 23.02.10
    Wir brauchen nicht zu konvertieren! Wir müssen nur in die Natur gehen, die überall auf der Welt für alle Religionen dieser Welt angeboten wird. Wir brauchen nur Mitleid für die geschundenen Tiere überall auf der Welt entwickeln, aufmerksam Nachrichten verfolgen, die Gott sei Dank noch in unserem verhältnismässig freien Land verbreitet werden können. Wir brauchen keine Schickeria. Wir wollen keine Kriege, die immer zum Wohle der Reichen geführt wurden. Wir wollen geistig gesund, seelisch gefestigt leben. Wir wollen Menschen haben, die uns nicht nur zu ihrem eigenen Wohl führen und die auch selbst verzweifeln können, wenn ihnen ihre eigentliche Machtlosigkeit bewusst wird.
  • Klosterfrau Käßmann der Melissengeist – 23.02.10
    Gerade bei kleineren Wehwehchen kann Klosterfrau Melissengeist gute Dienste leisten und so auch gegen Magenschmerzen helfen. Klosterfrau Melissengeist enthält neben Alkohol, der den Magen aufräumt, u.a. Ingwerauszüge, die gegen Unwohlsein helfen, die Produktion des Gallensaftes anregen und zu einer besseren Fettverdauung beitragen. Aber nicht nur gegen Übelkeit und Magenbeschwerden kann Klosterfrau helfen. Auch gegen Kopfschmerzen zeigt er mitunter beachtliche Wirkungen. Ein paar Tropfen auf den Schläfen massiert und manchmal sind die Kopfschmerzen wie weggeblasen, so daß einem der Griff zu Tabletten erspart bleiben kann. Außerdem zeigt er Linderung bei Erkältungssymptomen, wie Hustenreiz, Halzschmerzen, schwere Glieder und verstopfte Nase. Er kann in kleinen Dosen (1-3 Tropfen) entweder auf einem Stück Würfelzucker eingenommen werden, oder auch in ein Heißgetränk , wie heiße Milch mit Honig oder in einen Tee gegeben werden. Zur Linderung schwerer Glieder hilft oftmals ein Einreiben mit Klosterfrau Melissengeist.
    Bei der innerlichen Anwendung von Klosterfrau Melissengeist sollte man sich aber bewußt sein, daß es sich bei diesem Arzneimittel nicht um einen Schnaps oder Schnapsersatz, sondern um ein Arzneimittel handelt, welches man nur im Bedarfsfall anwenden sollte, da das Produkt neben zahlreichen Kräuterauszügen immerhin 79 Vol. % Alkohol enthält. Auf dem Beipackzettel wird denne auch zu Recht darauf hingewiesen, dass das selbständige Fahren von Dienstwagen zu unterlassen ist.
  • Sehr geehrte Frau Käsmann! Brunhild Laabs – 23.02.10
    Sie sollen wissen, dass es viele Menschen gibt, die hinter Ihnen stehen. Wir brauchen Menschen wie Sie mit Mut, Kraft und Wissen über die Unzulänglichkeiten der Menschen. Gerade dieser Vorfall zeigt doch, wie Ernst Ihnen Ihre Arbeit ist. Wir sind alle schwach und haben nicht den Mut aufzumucken. Wir ducken uns vor den Heuchlern dieser Welt und sofort kommen die Schadenlacher aus den Löchern! Lassen Sie sich nicht entmutigen. Wir brauchen Menschen wie Sie und bitte bleiben Sie gesund. Bleiben Sie unsere mutige Bischöfin!
  • Konvertieren?? Aber wohin?? Schickeria – 23.02.10
    Super woran soll man noch glauben?? Die katholischen geistlichen fallen über Kinder her ( übertrieben gesehen), die evangelische EKD Vorsitzende ist gegen alles und jeden und weiss zu allem ein Kommentar abzugeben,vornehmlich in der Bild,nun fährt sie auch noch"volltrunken" nachts durch die gegend,islamistische Terroristen bomben sich durch die Welt, die Juden haben eines der größten waffenlager der Welt( aus Selbstverteidigungsgründen??)) Oh Oh Oh arme Welt. Von Buddismus hört man wenig negatives,das wäre ne alternative. Frau Käßmann danken Sie ab,aber schnell,es reicht mit Ihren " Aussetzern" !!!
  • Gottesdienste marcin11876 – 23.02.10
    Dieser Vorfall hat einen bestimmten Grund: Die Gottesdienstflaterates oder auch Speedgottesdienst. Innerhalb einer Stunde 6 schnelle Dienste, der Wein fließt in Strömen. Leute rein, Leute raus, Wein rein.....

    Piep piep piep, Gott hat Euch alles lieb.

    Jetzt ist Schluß mit Gottes-Party-Sause, ich fahre jetzt nach Hause. Erwischt.
  • Käßmann - Promillefahrt E.S. – 23.02.10
    Mit einem solchen (auch teuren) Geschoß als Fahrzeug eine solche Promillefahrt hinzulegen ist wohl verantwortungslos. Der Himmel war der Kirchfrau jedoch noch hold, dass bei dieser Kombitat (Rotlicht/Alkohol) keinem Unbeteiligten etwas widerfahren ist. Adios mon amour ?
  • Straftat der Fr. Käßmann keith richards – 23.02.10
    Um die MPU wird Fr. Käßmann wohl rumkommen.Ist erst ab 1,6 "Umdrehungen" zwingend erforderlich.Interessant erscheint das aus Tat zu folgernde Trinkverhalten der Frau.Bei solch einem Promillewert sich noch in der Lage zu befinden,sich hinters Steuer zu setzen,weist darauf hin,daß sie Alkohol gewöhnt ist,sprich,eine ! Gewohnheitstrinkerin ! ist.Wäre für mich als uberzeugter "Nicht-Kirchgänger" mal interessant zu wissen,ob sie bei ihren Predigten ab und zu einen betrunkenen Eindruck auf ihre Schäfchen gemacht hat.
  • Zu viel Abendmahl-Weinchen Hans W. – 23.02.10
    Die Münze in der Bußgeldkasse klingt, der Punkt aus dem Flensburger Register springt! Hauptsache Käßmann geht damit souverän um und die anderen Großkopferten zeigen nicht wieder mit dem Finger drauf, obwohl sie selbst nicht besser sind...
  • Leider 96 City – 23.02.10
    ....wie kan man nur so dumm sein ?

    Und Tschüß....
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