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Siegerentwurf: So soll das Sprengel Museum nach dem Umbau aussehen.© Wilde

Umbau

Sprengel-Museum wird für 25 Millionen Euro umgebaut

Das Sprengel Museum in Hannover soll nach einem Entwurf des schweizer Architektenbüros Meili + Peter für 25 Millionen Euro ausgebaut werden. Die Züricher Architekten seien aus dem internationalen Architektenwettbewerb als Sieger hervorgegangen, teilte die Stadt Hannover am Montag mit.

Hannover. Vor Beginn der Arbeiten werde der Entwurf auf seine Machbarkeit hin geprüft. Das Museum soll um 4350 Quadratmeter Nutzfläche erweitert werden. Kernbestand des von Stadt und Land Niedersachsen getragenen Museums ist die Sammlung des Schokoladenfabrikanten Bernhard Sprengel.

Von Sprengel gesammelte Meisterwerke von Pablo Picasso, Paul Klee oder Marc Chagall sollen nach dem Ausbau wieder in neuem Glanz präsentiert werden, kündigte Museumsdirektor Ulrich Krempel an. Neben zahlreichen Werken von Künstlern der klassischen Moderne verfügt das Sprengel Museum über eine herausragende Picasso-Sammlung, rund 400 Arbeiten der Bildhauerin Niki de Saint Phalle sowie den Nachlass des Dadaisten Kurt Schwitters.

Der von einer Glasfassade und kupfernen Dachelementen dominierte Erweiterungsbau ist von Meili + Peter in Quaderform konzipiert und auf der Süd-Ostseite des Museumsgebäudes geplant. Die bereits im vorhandenen Bau angelegte Museumsstraße soll im Neubau fortgeführt werden. In Form eines Museumsrundgangs führt sie dann durch einzelne, gleichgroße Säle. In denen sollen die Schwerpunkte der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vorgestellt werden.

Marcel Meili und Markus Peter betreiben eines der führenden Architekturbüros der Schweiz. Zu ihren bekanntesten Projekten gehört die Neugestaltung des Areals der „Süddeutschen Zeitung“ in München, der Hauptsitz der Helvetia in Mailand, die Bahnsteigdächer am Zürcher Hauptbahnhof und das Hotel Park Hyatt in Zürich. Beide haben sich vor allem im Städtebau sowie bei anspruchsvollen Konstruktionen einen Namen gemacht.

An dem 25 Millionen Euro teuren Ausbau beteiligen sich die Stadt Hannover sowie Förderer mit jeweils fünf Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt 15 Millionen Euro der Kosten, 10 Millionen davon stammen aus EU-Mitteln. dpa


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