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Meine Stadt Sprengel-Museum: Sanierung noch teurer
Hannover Meine Stadt Sprengel-Museum: Sanierung noch teurer
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00:26 20.05.2018
Teure Baustelle: Der Altbau des Sprengel-Museums. Allein der Brandschutz wird 11,5 Millionen Euro kosten. Quelle: Foto: Wilde
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Hannover

Im Zuge des Brandschutzes will die Stadt auch die komplette Haustechnik erneuern. Zu den Kosten sagt sie noch nichts. Dazu will sie der Politik eine separate Drucksache vorlegen.

Neben Stromleitungen muss zum Beispiel die Gebäudeleittechnik erneuert werden. „Diese Arbeiten stehen nicht im Zusammenhang mit dem Brandschutz, werden jetzt aber zeitlich parallel erledigt“, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix.

Dreieinhalb Jahre wird der Altbau des Sprengel-Museums eine Baustelle sein. Voraussichtlich 2019 sollen die Arbeiten beginnen. Die Besucher werden davon anschließend jedoch kaum etwas merken. Umfangreiche Investitionen in eine Modernisierung des Altbaus, wie sie Museumsdirektor Reinhard Spieler schon mehrfach gefordert hatte, wird es nicht geben. In den vielen Millionen sind „keine speziellen Maßnahmen zur optischen Verschönerung“ enthalten, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Ein typisches Dilemma beim Brandschutz. Er verschlingt riesige Summen. Und hinterher ist – bis auf die Sicherheit – nahezu alles wie vorher. Robert Marlow, der neue Präsident der Architektenkammer Niedersachsen, hatte deshalb kürzlich im NP-Interview kritisiert, dass die Stadt „leider oft nicht den Spielraum hat, weitere Mehrwerte zu schaffen, wenn sie solche Sanierungen macht. Wenn man so viel Geld in die Hand nimmt, sollte man hinterher auch merken, dass etwas passiert ist im Gebäude“.

Für mehr als den Brandschutz und die Gebäudetechnik wird es im Altbau des Sprengel-Museums allerdings nicht reichen. Da aber nach den Arbeiten zum Beispiel die Wände gestrichen würden, werde „es sicher schon sichtbar werden, dass wir auch optische Verbesserungen erreichen“, sagt Stadtsprecher Dix.

Von C. Bohnenkamp

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