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Meine Stadt Spezial Olympics: „Botschafter für Hannover“
Hannover Meine Stadt Spezial Olympics: „Botschafter für Hannover“
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00:16 13.06.2016
Abschlussfeier der Special Olympics in der Tui-Arena. Quelle: Sielski
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Hannover

„Wir haben es uns in unseren besten Träumen nicht vorstellen können, so eine wunderbare Veranstaltung zu erleben“, sagte OK-Chefin Kerstin Tack, „wir konnten das Thema Inklusion leben.“ Dann ließ Tack Zahlen sprechen.

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Foto: Sielski

An die 4800 Athleten wurden 6000 Medaillen verliehen, dazu 10 000 Teilnahmebändchen. 384 zerschmetterte Federbälle beim Badminton, 19 000 gespielte Boccia-Kugeln, 36 949 gebowlte Pins, davon 1110 Strikes. 2500 geschossene Fußballtore, 13 000 gestemmte Kilo beim Kraftdreikampf, 132 900 geschwommene Kilometer. Dass das alles reibungslos geklappt hat, war 2287 Helfern zu verdanken, 1780 Trainern und Betreuern sowie 500 Kampf- und Schiedsrichtern und Mitgliedern des Organisationsteams. „25 000 Besucher haben den Weg zu den Sportstätten gefunden. Das war großartig“, fand Tack. Für Herbert Krüger, eines der „Gesichter der Spiele“, „hätten es aber ruhig ein bisschen mehr sein können. Das ist noch ausbaufähig.“

OB Schostok glaubt, mit den Spielen in der Stadt tatsächlich „um ein Vielfaches mehr Leute erreicht“ zu haben: „Ein Schlüssel für den Erfolg waren die kurzen Wege.“ Schostok bezeichnete die Special Olympics als „absolut authentisch, nicht übertrieben, es wurde keine Fassade aufgebaut“. Sein Fazit: „Hannover hat sich für große Sportveranstaltungen bewährt. Und auch für das Thema Inklusion.“ Schostok freut sich schon auf künftige Sportereignisse in seiner Stadt: „Wir schauen mal, was wir als Nächstes machen.“

Für SOD-Vize Bernhard Conrads „wird viel bleiben“. Wenn die Athleten wieder nach Hause kommen, „werden sie Botschafter für Hannover sein. In den letzten Tagen wurden viele Vorurteile abgebaut.“ Sportlich habe ein Wandel bei den Athleten stattgefunden: „Es sind selbstbewusste Sportler geworden. Sie wollen nicht nur dabei sein, sie wollen auch etwas leisten.“ Krügers Herzenswunsch: „Dass wir die Chancen bekommen, auch in einem normalen Sportverein zu zeigen, was wir können.“

Am Nachmittag gingen die letzten Wettkämpfe zu Ende. Bei der Abschlussfeier in der Tui-Arena konnten sich die Sportler dann entspannen. Gegen 19.30 Uhr erlosch das Olympics-Feuer in der gigantischen Feuer-Schale. Eine spektakukuläre Laser-Show leitete zur Party über. Fast 10 000 Athleten, Helfer und Betreuer ließen es zum Abschluss krachen.

Simon Lange

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