Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Spende: Friederikenstift freut sich über neues Palliativzimmer
Hannover Meine Stadt Spende: Friederikenstift freut sich über neues Palliativzimmer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:56 17.04.2019
Die 30.000 Euro sind gut angelegt: Wolfhard Winkelmüller (v.l.), Heiner Bodmann, Mathias Winkelhake und Andreas Heer-Sonderhoff im neuen Palliativzimmer. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Dieses Geld ist gut angelegt. Mit einer Spende von 30.000 Euro hat der Freundeskreis Friederikenstift in dem Diakovere-Krankenhaus ein weiteres Palliativzimmer finanziert. Schwerstkranke Patienten werden hier künftig in einem freundlich-wohnlichen Ambiente betreut, das nicht gleich an Krankenhausaufenthalt erinnert.

Helle Atmosphäre, ein spezielles Bett, ein angeschlossenes Badezimmer, Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige – im mittlerweile neunte Einzelzimmer auf der Palliativstation des Friederikenstifts sollen die meist unheilbar kranken Patienten abseits des üblichen Krankenhaus-Trubels zur Ruhe kommen. 50.000 Euro schlugen für die Einrichtung des Raums zu Buche. 30.000 Euro steuerte der Freundeskreis Friedrikenstift über eine Spendenaktion bei. „Palliativversorgung ist inzwischen kein Fremdwort mehr. Die Menschen in Hannover wissen, was auf dieser Station geleistet wird, und haben uns gern unterstützt“, sagte Freundeskreis-Vorstand Wolfhard Winkelmüller bei der symbolischen Scheckübergabe. Gleichzeitig betonte er: „Dies ist keine Sterbestation.“ Nur für rund die Hälfte aller Patienten ist das Palliativzimmer die letzte Lebensstation. Andere werden nach einer Behandlung wieder in die häusliche Pflege entlassen werden.

Bedarf an palliativer Versorgung steigt

Mit der Etablierung der Palliativversorgung als fester Bestandteil bei der Versorgung von Schwerstkranken ist auch der Bedarf an entsprechenden Einrichtungen gestiegen. Durch ein neuntes Zimmer können nun noch mehr Patienten darauf hoffen, hier Hilfe zu erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass der Freundeskreis Friederikenstift, der sich immer sehr für die Palliativversorgung eingesetzt hat, uns auch dieses Mal wieder mit einer großzügigen Spende unterstützt“, bedankte sich Diakovere-Geschäftsführer Mathias Winkelhake.

Auf der Station werden verschiedene Kompetenzen gebündelt, von den Medizinern über die Pflege bis hin zu Sozialdienst und Seelsorge. In den Zimmer selbst senke laut Oberarzt Andreas Heer-Sonderhoff speziell die Schlafcouch als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige den Stresslevel der Kranken enorm. „Von unseren Patienten und auch ihren Angehörigen erhalten wir positive Resonanz. Sie alle fühlen sich auf der Station durchweg hervorragend versorgt und geborgen“, berichtete er.

Von André Pichiri

Jean van den Berg war Hannovers ältester aktiver Musiker. Noch mit 104 Jahren trat er Weihnachten vor seinen Mitbewohnern der Kursana-Villa auf. In der Nacht zu Mittwoch ist er für immer verstummt.

17.04.2019

Nach mehr als zwei Jahren nach dem tödlichen Unfall begann am Mittwoch der Prozess: Lkw-Fahrer Norbert K. hatte am ZOB Hannover einen Radfahrer überfahren. Die Hinterbliebenen zweifeln an seiner Reue.

17.04.2019

An den Osterfeiertagen ändern sich zeitweise die Fahrpläne der Üstra. Hier gibt es alle wichtigen Änderungen im Überblick.

17.04.2019