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Meine Stadt Sparkasse begrenzt SB-Zugang
Hannover Meine Stadt Sparkasse begrenzt SB-Zugang
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00:16 18.01.2013
ANGEPASST: Am Steintor begrenzt die Sparkasse den Zugang ohne Karte.
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hannover

An diesen Orten und anderen „Brennpunkten“ hat die Sparkasse laut einer Sprecherin Konsequenzen gezogen, weil in den SB-Räumen Kunden belästigt wurden, dort genächtigt, geraucht und getrunken wurde: „Das passt nicht, wenn man in Ruhe Geld abheben will. Wir hatten das Gefühl: Unsere Kunden müssen dort geschützt werden, wenn sie Geld abheben wollen.“ Jetzt komme ja weiter jeder rein, der eine entsprechende Karte habe. Dazu kamen wohl der Reinigungsaufwand und der schlechte Eindruck durch verschmutzte SB-Räume.

Der freie Zugang war vor einigen Jahren eingeführt worden: Zum einen waren die Kartenlesegeräte an den Türen durch unsachgemäßen Umgang und Vandalismus oft defekt, so dass die Tür zu blieb. Zum anderen waren die Geräte nicht ausspähsicher: Kriminelle konnten sie so manipulieren, dass sie die Daten der Karten erhielten und damit kurze Zeit später Geld von den zugehörigen Konten abheben konnten. Dieser Skimming genannte Datenklau sei heute nicht mehr möglich, sagt die Sprecherin - weder an den Geldautomaten (wurden 2007 umgerüstet) noch an den neuen Tür-Öffner-Lesegeräten.

Die Hannoversche Volksbank bietet an 66 ihrer 99 Filialen mit SB-Terminals freien Zugang rund um die Uhr. Laut einem Sprecher soll das „ausgeweitet“ werden. Allerdings gebe es auch „ganz vereinzelt“ Standorte, wo nach Filialschließung eine Karte für die Tür nötig bleibt: „Etwa, wenn eine Trinkhalle nebenan ist und wir festgestellt haben: Das wird als Aufwärmhalle benutzt.“

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