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SCHMUDDELKIND: Der alte ZOB ist nicht nur dreckig, sondern könnteauch weiterhin illegal genutzt werden, weil der neue ZOB für die Busunternehmerkostenpflichtig werden wird.

SCHMUDDELKIND: Der alte ZOB ist nicht nur dreckig, sondern könnte auch weiterhin illegal genutzt werden, weil der neue ZOB für die Busunternehmer kostenpflichtig werden wird.© Uwe Dillenberg

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Hannover

Sorge um ZOB-Missbrauch

Ein schickes, geschwungenes Glasdach, ein modernes Servicegebäude und freundliche Atmosphäre: Der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) soll Hannover bereichern. Doch der alte ZOB direkt daneben könnte zum Problem werden.

Hannover. Am Montagmorgen wird der neue ZOB offiziell in Betrieb gehen. Bei der Stadt gibt es nach NP-Informationen die Sorge, dass der alte illegal weiter genutzt werden könnte.

Für manche Busunternehmer könnte das deshalb attraktiv sein, weil der neue ZOB kostenpflichtig ist. Er wird von der Deutschen Touring betrieben, die für jeden Stopp eine Gebühr von den Firmen kassiert. Darauf fußt das komplette Betreiberkonzept.

Würden die Unternehmen dem aus dem Weg gehen, um Kosten zu sparen, könnte die komplette Kalkulation der Touring durcheinander geraten. Das will die Stadt unbedingt verhindern. „Wir haben alle Firmen angeschrieben und noch einmal darauf hingewiesen, dass ab Montag ausschließlich der neue ZOB genutzt werden darf“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Das werde auch von Mitarbeitern des Ordnungsamtes kontrolliert. Sie werden schon allein deshalb in Zukunft regelmäßig am alten ZOB unterwegs sein, weil dort 40 Kurzzeitparkplätze für Autos entstehen sollen. Die entsprechenden Schilder und Parkscheinautomaten werden allerdings frühestens in der zweiten Septemberhälfte aufgestellt. So lange wird die Regio-Bus mit ihren Fahrzeugen noch am alten ZOB halten.

Sollte das alles jedoch nichts helfen und es dennoch zu einer missbräuchlichen Nutzung des alten Omnibusbahnhofes kommen, kann sich die Stadt sogar bauliche Veränderungen vorstellen, um Bussen die Zufahrt auf das Areal zu erschweren. Langfristig ist allerdings weiterhin eine Bebauung des alten ZOB-Geländes geplant. Stadtsprecher Demos: „Das Ziel bleibt eine Vermarktung des Areals.“


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