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Meine Stadt Sophienklinik zieht es auf die Bult
Hannover Meine Stadt Sophienklinik zieht es auf die Bult
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06:16 20.10.2012
MODELL DER SOPHIENKLINIK: So soll das neue Krankenhaus aussehen. Quelle: Architekten BKSP
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Hannover

Gestern drangen Einzelheiten zu der 30-Millionen-Euro-Investition an die Öffentlichkeit. Die Sophienklinik wird auf dem Fußballplatz der Förderschule gebaut werden. „Der Bauträger muss eine entsprechende Zahl von Parkplätzen nachweisen“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Aber durch den Neubau fielen keine Parkplätze weg. Allerdings herrscht jetzt schon auf dem Gelände Parkplatznot. Insofern bleibt die Frage, ob nicht weit mehr Parkraum zur Verfügung stehen muss.

Die Sophienklinik ist eine reine Belegarzt-Klinik. „Zurzeit arbeiten rund 70 Ärzten in unseren beiden Krankenhäusern“, sagt Reinhold Linn, Chef der Sophienklinik. Weil die Häuser in der Omptedastraße (Vahrenwald) und Marienstraße (Mitte) zu klein und sanierungsbedürftig sind, ist der Neubau nötig. Das Land unterstützt das Projekt mit 20 Millionen Euro. Das neue Krankenhaus hat 130 Betten. „Wir ziehen mit 160 Beschäftigten auf die Bult“, sagt Linn. Er rechnet mit einer Bauzeit von zwei bis zweieinhalb Jahren. Also werden ab 2015 rund 6000 Patienten das Bultgelände aufsuchen.

Nach dem Siloah-Krankenhaus wird innerhalb kurzer Zeit dann ein zweites Krankenhaus in Hannover neu gebaut. Seitens der Stadt als Planungsbehörde ist nicht mit Problemen zu rechnen. Das Areal ist als Sondergebiet für „medizinisch-therapeutische Einrichtungen“ ausgewiesen. Bereits im vergangenen Jahr haben die Fraktionen im Rat Zustimmung zu dem Neubau signalisiert (NP berichtete). Aus diesem Grund hält auch Stadtsprecher Dix einen Baubeginn im nächsten Frühjahr für realistisch.

Im Kinderkrankenhaus auf der Bult ist man dem neuen Nachbarn sehr wohlgesonnen. „Wir hoffen auf Synergieeffekte“, sagte Thomas Beushausen, Chef des Kinderkrankenhauses. Sein Krankenhaus darf sich auch über ein Facelifting freuen. Das Bettenhaus wird in den kommenden Jahren komplett saniert. Das Land steuert 28 Millionen Euro bei.

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