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UMSTRITTEN:Die Leucht-skulptur überdem Kröpcke findet sowohlAnhänger als auch Kritiker.Rund fünf Jahrehaben die Pla-nungen gedau-ert, bei denenauch über eineBeheizung und über Tauben-verbrämung nachgedachtworden ist. DieSkulptur wiegt310 Kilo, misstdrei Meter.Fotos: Thomas/Dröse

UMSTRITTEN:
Die Leucht-
skulptur über
dem Kröpcke
findet sowohl
Anhänger als
auch Kritiker.
Rund fünf Jahre
haben die Pla-
nungen gedau-
ert, bei denen
auch über eine
Beheizung und
über Tauben-
verbrämung
nachgedacht
worden ist. Die
Skulptur wiegt
310 Kilo, misst
drei Meter.
Fotos: Thomas/
Dröse© Rainer Droese

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Lichtinstallation

"Sonne" über dem Kröpcke polarisiert

Licht und Schatten - die Leuchtskulptur über dem Kröpcke polarisiert. Ist sie ein weiteres „Wahrzeichen“ für die Stadt, wie es OB Stefan Schostok findet? Oder „unnötig“, „mickrig“ und „eine Lampe, die aussieht wie von Ikea?“ - so haben es Facebook-Nutzer auf den Seiten der Stadt Hannover und der Neuen Presse ausgedrückt.

Hannover. Vor allem der Preis in Höhe von 370 000 Euro, den die Stadt für die Installation bezahlte, weckt Kritik: „Schade, um das schöne Geld“ oder „Geldverschwendung“ heißt es etwa auf der NP-Seite.

Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft und Initiator dieser Leuchtskulptur, hat für die Kritik indes kein Verständnis. „Der Kröpcke ist der zentralste Platz Hannovers und einer der am stärksten frequentierteste. Wo, wenn nicht dort, wollen wir eine Lampe abseits des Standards aufhängen, um den Platz vernünftig auszuleuchten?“ Das ist übrigens inmitten der dunklen Jahreszeit zeitweise gar nicht nötig: ab Ende November wird sie wegen der Weihnachtsbeleuchtung für sechs Wochen ausgeschaltet.

Die 370 000 Euro ergeben sich nach seinen Angaben aus einem etwa fünfjährigen Entwicklungszeitraum: Kosten fürs Planungsbüro, für den Statiker, für die Tests im Windkanal, für die Heizung gegen Eisbildung, für die Taubenverbrämung etwa. „Das ist kein Alltagsding. Oder hätten wir auf den Kröpcke eine normale Straßenlaterne stellen sollen?“, so Martin Prenzler.

„Knapp 400 000 Euro auszugeben passt nicht in diese Zeit, in der die Stadt beim Schulbau sparen muss oder die Hallenmiete erhöht“, sagte hingegen Felix Blaschzyk, Bauexperte der CDU. Auf ihn wirke die Skulptur außerdem wie ein Fremdkörper und insgesamt sehr klein für den Platz. „Bei Tag finde ich auch die Stahlkonstruktion eher störend“, so Blaschzyk weiter.


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