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Meine Stadt So viel Spaß kann man auf der Cebit haben
Hannover Meine Stadt So viel Spaß kann man auf der Cebit haben
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00:18 16.06.2018
MACHT EINE WELLE: NP-Reporter Timo Gilgen im Surf-Simulator. Quelle: Dröse
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Hannover

Bevor das Surfen, Radeln und Schießen für mich beginnt, verschaffe ich mir erstmal einen Überblick. Rein ins neue Wahrzeichen der Cebit, dem 60 Meter hohen Riesenrad.

Keine fünf Minuten Warten, schon bin ich drin in der Gondel. Vier Personen passen rein in so ein Teil. Die erste Runde geht ganz schön fix, in der zweiten halten wir ständig an. So kann man auch am höchsten Punkt tolle Fotos machen und man hat einen sensationellen Blick. Nicht nur über das Gelände - auch das Rathaus kann man in der Ferne sehen.

Doch jetzt rein ins Getümmel. Als erstes will ich unbedingt die künstliche Surfwelle probieren. Von Intel bekomme ich Badehose, Funktionsshirt und Handtuch gestellt. Schnell umgezogen und ab. Mir war vorher klar, dass alles andere als ein Scheitern einer Sensation gleichkommen würde, da ich noch nie zuvor auf einem Surfbrett stand. Und so kam es auch: Die Welle hat ordentlich Druck. Sobald der Einweiser mich loslässt, zieht es mir das Brett unter den Füßen weg. Der Adrenalinspiegel geht direkt mächtig in die Höhe, wodurch mir das kalte Wasser gar nicht so kalt vorkommt. Nach mehrmaligem Absaufen kapituliere ich. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Nun erstmal entspannen. Bei IBM fühle ich mich in die Kindheit zurückversetzt. Ein fünf mal fünf Meter großes Bällebad bringt mich wieder runter. Hier lässt es sich aushalten. Nachdem der Adrenalinspiegel wieder unten ist, muss er schnell wieder hoch. Vor Halle neun wartet das nächste Sportgerät, was für mich Neuland bedeutet.

Ein BMX-Rad, dazu eine circa ein Meter schmale wie hohe Buckelpiste. „Die Pedale kannst du fast ignorieren. Lehn dich nach vorn und du wirst schneller, nach hinten und du bremst ab“, erklärt mir der Einweiser die Technik, die ich natürlich zunächst nicht beherrsche. Nach mehrfachen Stürzen und Absprüngen vom Rad fahre ich die erste komplette Runde aber dann doch bereits nach wenigen Minuten. Hier macht man schnell Fortschritte und vor allem schaltet man, ebenso wie beim Surfen, komplett ab. Gedanken an andere Dinge sind unmöglich, da man sich so sehr auf die eigenen Bewegungen konzentrieren muss. So langsam ergibt sich ein Muster, warum ausgerechnet solche Aktivitäten auf dem Außengelände der Cebit angeboten werden. Nach stundenlangen Kundengesprächen in den Hallen bekommt man auf dem Rad oder dem Surfbrett direkt den Kopf frei.

Wer aber nur entspannen will, kann auch das tun. Auf dem ganzen Gelände sind Liegestühle und Sitzsäcke aufgestellt. Und auch die klassischen Sportarten sind vertreten, wenn auch in etwas abgewandelter Form.

Auf eine gigantische aufblasbare Dartscheibe wird mit leichten Fußbällen mit Filz-Ummantelung geschossen. Endlich was für mich. Hier brauche ich keine Anlaufzeit. Viele wetten hier: Wer besser punktet, wird zum nächsten Bier eingeladen. Und wer doch lieber wirft, kann auch das tun. Ein paar Meter weiter steht die Dartscheibe in klein. Hier wird mit kleine Filzbällen geworfen, statt geschossen.

Zum Schluss geht es für mich hoch hinaus. Auf dem Festivalgelände hat IBM eine Konstruktion aufgebaut, die von einem Kran 65 Meter hoch in die Luft gezogen wird. Man sitzt auf einer Art Sportsitz, auf dem man sich drehen kann. Unter den Füßen ist dann nichts mehr außer der Abgrund. Für mich der perfekte Schlusspunkt. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Bühne, wo Jan Delay wenig später aufritt. Fazit: Die neue Cebit macht echt Spaß!

Von Timo Gilgen

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