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Meine Stadt So genial war „Lord of the Dance“ in der Swiss Life Hall
Hannover Meine Stadt So genial war „Lord of the Dance“ in der Swiss Life Hall
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17:46 26.02.2018
Mitreissend: „Lord of the Dance“ begeisterte einmal mehr mit tollen Tänzen und schwelgerischer Musik.  Quelle: Fotos: Wilde
Hannover

 Und ewig klacken die Hacken: Diese Show ist ein Dauerbrenner und läuft und läuft und läuft, seit 1996: Michael Flatley’s „Lord of the Dance“ begeistert nach wie vor – auch wenn der Meister nicht mehr selbst auftritt und sich ganz auf Regie und Choreographie konzentriert. Nun gastierte das Tanz-Spektakel wieder in der Swiss Life Hall, die war mit 3000 Fans ausverkauft.

„Dangerous Games – Tour 2018“ heißt die überarbeitete Version der Produktion von 2014. Es gibt wieder die großen LED-Wände und Musik von Fahy, dazu Neuerungen bei den Kostümen, den Computer-Animationen und Choreographien. Die Melodien von Komponist Ronan Hardiman sind geblieben. Und auch de rasante und romantische Gut-gegen-Böse-Story ist unverändert.

28 Könner steppen und tanzen, bis die Sohlen dampfen. Das Timing ist hervorragend. Viel Zwischenapplaus und Jubel. Zu Recht. Matt Smith als guter Lord of the Dance und Zoltan Papp als böser Dark Lord brillieren mit atemberaubenden, ultraschnellen Bewegungen bei ihren Stepp-Duellen und ihren klasse Soli. Da bebt die Bühne. So auch bei den exakten, ebenfalls rasanten Ensemble-Choreographien.

Fotos: Wilde

Besonders bei den weltberühmten Unisono-Reihentänzen am Bühnenrand. Das hat Kraft, Geschwindigkeit und Präzision. Wunderschön auch die leichtfüßigen, Folklore-artigen, leisen Tänze elfengleicher Tänzerinnen in farbenfrohen Gewändern. Mit viel Grazie und Verve tanzen auch Caroline Gray (als Saoirse) und Andrea Kren (Morrighan), und Jess Judge verzaubert alle als „Little Spirit“ mit ihrer magischen Flöte und feingliedrigen Bewegungen.

Die Musik, ob irisch, rockig oder dramatisch reißt mit. Kräftiges Mitklatschen, auch bei den Fiddlerinnen Giada Costenaro Cunningham und Nicole Lonergan. Die opulenten Animationen (mit Bildstörungen) reichen von geschmackvoll bis knallbunt-kitschig.

Mastermind Flatley taucht auch noch auf: In der ersten Zugabe, in einem Video, in dem er verdreifacht auftritt und genial mit sich selbst tanzt. Danach, zum endgültigen Abschied, bringt die Compagnie noch einmal den weltberühmten, donnernden Reihentanz.

Eine tolle, hochdynamische Show. Nach zwei Stunden Riesenjubel und stehender Applaus. Es klingt wie Klicker-di-Klacker, Klicker-di-Klacker ...

Von Christian Seibt

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