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Nachthimmel

So gelingen Fotos von Sternschnuppen

Jedes Jahr im August ist Sternschnuppen-Hochzeit: In klaren Nächten sind die mal mehr, mal weniger lang und stark aufleuchtenden Spuren der „Perseiden“ zu sehen - der Höhepunkt dieses Schauspiels wird für die Nacht zu Donnerstag erwartet. Aber wie auf einem Foto festhalten?

Mit mehr als 200 000 Stundenkilometern schießen in den kommenden Nächten unzählige Sternschnuppen durch den Nachthimmel - wer die flinken Himmelsteilchen fotografieren möchte, muss einiges beachten. Für einen tollen Schnappschuss reicht das Smartphone nicht aus. „In der zweiten Nachthälfte wird es sehr wahrscheinlich klar sein, spätestens um Mitternacht", so der Deutsche Wetterdienst.

Objektiv

Hobbyfotografen greifen am besten zu einem Weitwinkel-Objektiv, wenn sie den Sternschnuppenstrom der Perseiden in den kommenden Nächten fotografieren wollen. Damit könne ein möglichst großer Himmelsbereich abgelichtet werden, sagt Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband. "So erhöht man die Wahrscheinlichkeit, keine Sternschnuppe zu verpassen." Interessante Perspektiven biete etwa ein extrem weitwinkliges Fischaugen-Objektiv.

Fokus

Fotografen auf Sternschnuppen-Jagd sollten der Expertin zufolge Spiegelreflex- oder kompakte Systemkameras nutzen. "Prädestiniert für Sternschnuppen-Fotografie sind Kameras, die sich manuell einstellen lassen", erklärt Clauß. Damit das Bild scharf wird, bleibt der Autofokus aus und wird manuell auf unendlich gestellt - ansonsten versucht die Kamera immer wieder, selbst zu fokussieren. Die Handykamera ist dagegen eher ungeeignet. "Smartphones können in der Hosentasche bleiben", meint Clauß.

Belichtung

Wichtig ist es, lange zu belichten, die Blende möglichst weit zu öffnen und die ISO-Empfindlichkeit gering zu halten. Bei einer langen Belichtungszeit von 30 Sekunden und mehr könne man sehr wahrscheinlich einige Sternschnuppen eingefangen, erläutert Clauß.

Zubehör

Damit die Aufnahmen bei den langen Belichtungszeiten nicht verwackeln, sei ein Stativ unverzichtbar. Hilfreich sei es auch, einen Fernauslöser zu nutzen: "Das macht das Fotografieren nicht nur bequemer, sondern vermeidet auch Kameraerschütterungen", sagt Clauß.

Ort

Grundsätzlich gelte fürs Fotografieren: Je dunkler der Himmel, desto besser. Fotografen seien deswegen auf dem Land erfolgreicher als in der Stadt. Für die optimale Ausbeute empfiehlt Clauß Sternenparks, Sternwarten, Felder oder Hügel auf dem Land.


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