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Meine Stadt Sie räumen gleich doppelt ab
Hannover Meine Stadt Sie räumen gleich doppelt ab
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13:49 19.08.2014
ERFOLGSMODELL: Die Lehrter JungunternehmerPeter Rybicki (links) und Marcus Fochler (beide 23) verkaufen bundesweit dieEinrichtungen von Praktiker-und Max-Bahr-Märkten. Quelle: Roman Mölling
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„Es ist schon das zweite Paket von Max-Bahr- und Praktiker-Märkten, aus denen wir die Einrichtung an Mittelständler oder Handwerker verkaufen“, sagt Fochler. 20 Märkte bundesweit räumen die beiden Freunde seit Monaten kommerziell aus. Die Märkte in Hannover, neben Vahrenwald auch Wülfel, sind seit gestern dran. Das Geschäft brummt übers Internet und per Telefon (0 51 32/595 48 84). „Hochwertige Regale sind für viele Unternehmen neu zu teuer“, weiß Fochler.

Durch Zufall kam der 23-Jährige auf die Geschäftsidee. Schon mit 16 als Gymnasiast gründete er seine erste Firma. Weil sein Vater in Sachsen-Anhalt Vliese für die Autoindustrie produziert, fiel dem Sohn eines Tages die Frage ein, was wohl mit den Abfällen dort passiere. Von seinem Ersparten kaufte er sie auf und gründete die Internetfirma „www.vliesstoff-markt.de“. Zwei Millionen Euro Umsatz machte er 2013 mit heute elf Mitarbeitern, dieses Jahr sollen es drei Millionen werden. Da der Verkauf von Schutzvliesen für Gärten und Gärtner, dekorativen Tischdecken für Party und Hochzeiten, Türschonern oder Malerarbeiten florierte, brauchte Fochler vergangenes Jahr eine neue Lagerhalle.

Auf der Suche nach günstigen Hochregalen stieß er auf die Sonderangebote von Praktikers Insolvenzverwalter Christopher Seagon. Fochler deckte sich dort ein - dabei dämmerte ihm schnell, das dies auch ein schöner Schnäppchenmarkt für mittelständische Werkzeugmaschinenbauer und Handwerker sein könnte.

Der studierte Betriebswirt holte seinen Schulfreund Peter Rybicki (23) ins Boot, um die Arbeit logistisch zu bewältigen. Vor drei Wochen gründeten die beiden dann eine weitere Firma, die RyFo GmbH. „Inzwischen sind wir Profis für Industrieräumung und -verwertung“, sagt Rybicki. Die beiden kennen den Markt und seine Preise. 10 000 Quadratmeter Hallenflächen hat RyFo schon geräumt - und bis ins nächste Jahr noch Zeit für den Rest.

Dabei werden Fochlers Mitarbeiter rekrutiert, wenn es um notwendige Elektroarbeiten geht. Auch für den Abtransport sorgen die Lastwagen der Vliesfirma auf Kundenwunsch. Was ihnen an dieser neuen Herausforderung, die bei beiden zu 90-Stunden-Arbeitswochen führt, so Spaß macht? „Man kommt ganz schön rum“, antwortet Rybicki, der auch noch Betriebswirtschaft studiert. „Die Frage, ob man das in der vorgegebenen Zeit schafft, ist aber auch sehr spannend“, sagt Fochler.

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