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Meine Stadt Segler aus Hannover verunglückt in Frankreich
Hannover Meine Stadt Segler aus Hannover verunglückt in Frankreich
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19:26 30.11.2018
Der Hubschrauber vom Typ „Caracal“ der französischen Luftwaffe konnte den deutschen Segler nur noch tot aus dem Atlantik bergen. Quelle: Archiv der französischen Marine
Hannover

Das schlechte Wetter wurde ihm zum Verhängnis: Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP ist ein Segler aus Hannover am Donnerstagabend nach der Havarie seiner Segelyacht in der französischen Biskaya ums Leben gekommen. Seine Ehefrau wurde verletzt.

Gegen 23 Uhr hatte die Frau die Seenotrettung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger alarmiert, die die Seenotleitung in Frankreich informierten. Sie gab an, dass ihr Mann in Folge des Wetters von der Yacht gestürzt sei.

Drei Rettungshubschrauber, zwei Einheiten der französischen Seenotrettungsgesellschaft und zwei Seenotkreuzer machten sich auf den Weg zur Unglücksstelle im Atlantik, etwa 22 Kilometer westlich der Küste. Durch den starken Wind und schweren Seegang wurden drei Besatzungsmitglieder über Bord gespült, konnten aber gerettet werden.

Die Frau wurde anschließend von einem der Hubschrauber von der Yacht, die bereits ihren Mast verloren hatte, gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Dass sie die Seenotrettung überhaupt alarmieren konnte, grenzt an ein Wunder: Das Funkgerät der Yacht funktionierte in Folge der Havarie nicht mehr. Nur weil sie Mobilfunknetz hatte, konnte sie über eine Sicherheitsapp die Seenottrettung alarmieren. Für ihren Mann kam die Hilfe jedoch zu spät. Er konnte trotz Rettungsweste nur noch tot geborgen werden.

Von Cecelia Spohn

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