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Meine Stadt Schwerer Unfall in Laatzen - vom ADAC inszeniert
Hannover Meine Stadt Schwerer Unfall in Laatzen - vom ADAC inszeniert
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19:00 04.10.2010
Training eines Unfall-Szenarios in Laatzen. Quelle: Schaarschmidt

Laatzen. Auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Laatzen stellten der Automobilklub gemeinsam mit Feuerwehr, Johannitern und der Polizei gestern einen schweren Unfall nach und demonstrierten den optimalen Ablauf einer Rettungskette: Zwei Autos, ein VW Passat und ein Audi mit Stuntmännern am Steuer, fahren hintereinander mit Tempo 90 – plötzlich schert ein Golf aus und bleibt quer auf der Fahrbahn stehen. Während der Passatfahrer noch abbremsen kann, hat der nachfolgende Audi keine Chance: mit knapp 45 Stundenkilometern kracht der Wagen in den Vordermann.

Ein Lkw stoppt, der Fahrer setzt einen Notruf ab – die Rettungskette startet. „Szenen wie diese spielen sich täglich“, so Feuerwehrsprecher Alfred Falkenberg. Er appelliert, unbedingt Erste Hilfe zu leisten: „Da kann man nichts falsch machen.“ Wenige Augenblicke später treffen Polizei und Rettungsfahrzeuge ein, ein Hubschrauber landet. Einsatzkräfte befreien die Insassen – sie waren eingeklemmt und wurden schwer verletzt. Jeder Handgriff der Helfer sitzt.

Jedoch erschwert moderne Technik erschwert oft die Bergung. „Die Abläufe könnten durch eine Rettungskarte optimiert werden“, so Kersten Enke vom ADAC. „Sie beinhaltet alle notwendigen Informationen, um ein Fahrzeug fachgerecht aufzuschneiden und Insassen schnellstmöglich zu retten.“ Ein Aufkleber am Auto weist auf die Karte hin, die an der Sonnenblende deponiert wird. Der ADAC fordert die Autoindustrie auf, ein standardisiertes Datenblatt für jedes Modell zu Verfügung stellen.

(Von Mirjana Cvjetkovic)

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