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VORFREUDE: Noch ist die Witterung zum Pflanzen zu kalt, deshalb haben Mascha (8), Mirza (9), Josefina (9) und Lando (8) für den Fotografen ein paar Topfpflanzen ins Beet gestellt. Dezernent Erwin Jordan gefällt die Begeisterung der Kinder.Foto: Herzog

VORFREUDE: Noch ist die Witterung zum Pflanzen zu kalt, deshalb haben Mascha (8), Mirza (9), Josefina (9) und Lando (8) für den Fotografen ein paar Topfpflanzen ins Beet gestellt. Dezernent Erwin Jordan gefällt die Begeisterung der Kinder.© Nico Herzog

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Limmer

Schulgarten für die Albert-Schweitzer-Schule

Mit Natur können Grundschulkinder in der Stadt oft nicht viel anfangen. Manche würden nicht einmalwissen, wie eine Tomate aussieht, wenn sie nicht in Scheiben auf der Pizza läge, meint Beatrix Albrecht, Leiterin der Albert-Schweitzer-Schule in Limmer. Das soll das Projekt Schulgartennetzwerk der Initiative Transition Town ändern.

Hannover. Der Verein will angesichts des Klimawandels, der Ressourcenverknappung und ständiger Wirtschaftskrisen zumindest auf lokaler Ebene etwas verändern und einen Umbau (Transition) anschieben, etwa durch eine neue Garten- und Ernährungskultur. Nach mehreren Projekten wie den Küchengärten Limmer an der Wunstorfer Straße soll nun dort angesetzt werden, wo sich die Aktivisten den nachhaltigsten Effekt versprechen: bei den Schulkindern.

Sie sollen lernen, ihr eigenes Gemüse und Obst anzupflanzen und zu verwerten. „Die Kinder können dabei verfolgen, wie die Pflanzen wachsen, können sie schließlich ernten und verarbeiten“, erklärt Projektleiterin Elke Pilmaier. „Wir hoffen, dass sich das langfristig auf das Essverhalten, aber auch auf das Verhalten gegenüber der Natur auswirkt“, betont Schulleiterin Albrecht.

Die Region unterstützt das auf zunächst zwei Jahre angelegte Projektmit 31000 Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes. Mittel, die übrig geblieben waren, nachdem die Kosten für das Hortmittagessen geringer ausgefallen waren als veranschlagt, so Sozialdezernent Erwin Jordan.

Gestern fiel mit der Übergabe des ersten von insgesamt vier Hochbeeten der Startschuss. Vorteil des Hochbeets: An ihm können auch Kinder im Rollstuhl arbeiten. Neben der Albert-Schweitzer-Schule können noch vier weitere Schulen an dem Projekt teilnehmen, eine hat bereits zugesagt, mit zwei anderen laufen Gespräche. Lando, Josefina, Mascha und Mirza aus der 3A sind begeistert. „Wir werden Kräuter und alles Mögliche an Gemüse pflanzen“, freut sich Lando.


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