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Meine Stadt Schon sechs Jahre Streit um Klo an der Oper
Hannover Meine Stadt Schon sechs Jahre Streit um Klo an der Oper
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00:17 18.01.2016
Quelle: Behrens (Archiv)
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HANNOVER

Dabei hatte 2014 sogar Oberbürgermeister Stefan Schostok die Sache mit dem Klo persönlich in die Hand genommen. In Gesprächen mit den verschiedenen Anliegern wollte er schaffen, was weder seinem Vorgänger Stephan Weil noch dem damals zuständigen Wirtschafts- und Umweltdezernenten Hans Mönninghoff gelungen war: Einen Standort zu finden, mit dem alle leben können.

Zwar wollten die meisten Anlieger tatsächlich ein Klo im Bereich des Opernplatzes, nur bitteschön nicht vor der eigenen Haustür.
Mittlerweile scheinen sogar die Grünen, denen das Klo ursprünglich besonders am Herzen lag, die Lust an dem Projekt verloren zu haben, mit dem das Wildpinkeln auf dem Opernplatz eingedämmt werden sollte. „Wir müssen mal schauen, wie sich die Situation im nächsten Sommer entwickelt und ob es dann noch Bedarf gibt“, sagt Michael Dette, der baupolitische Sprecher der Grünen.

SPD-Mann Ewald Nagel hingegen „hält weiter daran fest“ und hofft auf eine Lösung. Und auch die Stadt scheint noch nicht aufgegeben zu haben. Man sei „weiterhin bestrebt, die Toilette zu installieren. Die Gespräche dazu dauern an“, teilt Stadtsprecher Dennis Dix mit.

FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke findet das „nur noch peinlich“. Er hofft, dass nichts aus dem Vorhaben wird. „Auf diesen schönen Platz gehört kein Klo“, sagt er. Das sieht CDU-Bauexperte Felix Blaschzyk genauso. „Ein Stück weiter auf dem Georgsplatz kann man das machen, aber nicht auf dem Opernplatz“.

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