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00:16 15.06.2017
VSM-BAU: Die Hülle des neuen Versandlagers in Hainholz steht – das Lager sollte eigentlich im ersten Halbjahr 2017 fertig werden. Quelle: VSM
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HANNOVER

Die Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabriken AG (VSM) investiert in den Standort Hannover: Am Konzernsitz in Hainholz entsteht ein neues Versandlager, es werden weiter Mitarbeiter eingestellt – und auf mittlere Sicht soll die Produktion erweitert werden.

Annähernd neun Millionen Euro steckt VSM nach eigenen Angaben in den Bau des neuen Versandlagers. Es entsteht an der Stelle, wo ein über 100 Jahre altes, ungenutztes Produktionsgebäude stand und soll vollautomatisch arbeiten, so dass die Produkte am Ende versandfertig bereitstehen. „Unser Ziel ist, die Anlage spätestens Anfang 2018 in Betrieb zu nehmen“, erklärt Fritz Kelle, Personalchef bei VSM (Ursprünglich sollte es in diesem Quartalfertig werden). Der Konzern gehört zu den weltweit führenden Unternehmen für „Schleifmittel auf flexibler Unterlage“, produziert wird seit 1864. Derzeit arbeiten 750 Menschen für VSM, 450 in Hannover. „In den vergangenen vier Jahren haben wir rund 30 neue Mitarbeiter eingestellt“, sagt Kelle, „und wir wollen weiter wachsen“. Gesucht werden aktuell Mitarbeiter „mit technischem Hintergrund, um Maschinen zu bedienen“, sowie Leute für den Vertrieb – 15 Stellen seien zu besetzen. Auch im Ausland würden Mitarbeiter eingestellt. Da das Management mit Wachstum rechnet, laufen Vorbereitungen für die Erweiterung der Produktion in Hainholz: Auf angrenzenden Flächen – hier waren zuletzt 35 Kleingärten – will VSM „loslegen, sobald die baurechtlichen Fragen geklärt sind“.

Wie 2016 gelaufen ist, will der Konzern erst Ende August zu seiner Hauptversammlung erklären. Die Erwartungen waren gedämpft: Im Geschäftsbericht 2015 ging das Management von leicht steigendem Umsatz aus – wobei ein Gewinn „deutlich unter dem Vorjahr“ erwartet wurde. Der für 2015 veröffentlichten Bilanz zufolge betrug der Umsatz knapp 140 Millionen Euro (6,3 Prozent mehr als im Jahr davor) und erzielte VSM einen Überschuss von 9,7 Millionen Euro (Vorjahr: 11,0 Millionen) nach Steuern. VSM erklärte das Ergebnis mit einer „weiteren Verschärfung auf dem Schleifmittelmarkt“. Wie 2017 läuft, dazu äußerte sich VSM nicht.

Von Ralph Hübner

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