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Meine Stadt Schmelzwasser lässt Pegel ansteigen
Hannover Meine Stadt Schmelzwasser lässt Pegel ansteigen
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17:52 24.02.2010
Alle Jahre wieder: Bei Herrenhausen tritt die Leine über die Ufer - noch aber ist es nicht so weit Quelle: Archiv
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Derzeit sei in dem Gebiet mit normalem Winterhochwasser zu rechnen, teilte am Mittwoch der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit. Dabei werde die Meldestufe eins, an einzelnen Pegeln wie Herrenhausen auch die Meldestufe zwei überschritten. Ab Meldestufe zwei seien Ausuferungen zu erwarten, bei Überschreitung der Meldestufe drei auch größere Überflutungen.

Mitarbeiter des NLWKN und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte aus Hannover betreiben den Überregionalen Hochwasserdienst (ÜHWD). Er nimmt seine Arbeit auf, sobald die Meldestufe zwei erreicht wird. Mit größeren Überschwemmungen rechnen die Experten zurzeit nicht: Am Pegel Herrenhausen wurde Mittwoch Mittag ein Wasserstand von 4,41 Metern gemessen, in Koldingen waren es 3,56 Meter. Im Oberlauf der Leine und an ihren Nebenflüssen sanken die Wasserstände bereits wieder leicht. Die Aller blieb unter den Meldestufen, lediglich einige Nebenflüsse wie Schunter oder Fuhse übertrafen die Meldegrenzen.

Aus den westlichen und nördlichen Landesteilen meldete der NLWKN erhöhte Wasserstände, aber keine Hochwassersituation. In den kommenden Tagen rechnet der Deutsche Wetterdienst Tag und Nacht mit Plusgraden und leichten Niederschlägen zwischen zwei und fünf Millimeter pro Tag, so dass erhöhte Wasserstände bleiben werden. In den Harztalsperren und dem Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden ist noch viel Stauraum für Schmelzwasser vorhanden.

Neben den regionalen Temperaturen und Niederschlägen gilt das Augenmerk der Fachleute auch der Entwicklung an den Oberläufen der Fulda und der Werra in Hessen bzw. Thüringen: Steigende Pegelstände von dort erreichen Niedersachsen mit einigen Tagen Verzögerung und beeinflussen die Situation an der Weser entscheidend. lni

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