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KLICK: Fotos von sich sind schnellgemacht und verschickt.

KLICK: Fotos von sich sind schnell gemacht und verschickt.© Stefan Sauer

Medien

Schillerschule: Schulleiterin warnt vor Sexting

In einem Brief warnt eine Schulleiterin Lehrer und Eltern vor einem neuen Phänomen: Sexting - offenbar verschicken auch in Hannover immer mehr Schüler erotische Fotos von sich. Erst im November waren Fälle in Cloppenburg bekannt geworden.

Hannover. Es ist ein gefährlicher Trend – und er ist in der Landeshauptstadt angekommen. Jugendliche tauschen via Internet und Mobiltelefon Fotos aus, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Oftmals landen diese Bilder jedoch genau dort. Zu sehen sind meist viel nackte Haut und sexy Körperhaltungen. Sexting wird dieses sich immer schneller verbreitende Phänomen genannt.

„Ich bitte Sie eindringlich, über dieses Thema zu sprechen und auf die Gefahren und auch die strafrechtlichen Konsequenzen aufmerksam zu machen“, so Beate Günther, Schulleiterin der Schillerschule, in einem Schreiben an Eltern und Lehrer, das der NP vorliegt. Es ist bereits die zweite derartige Warnung, die von der Oberstudiendirektorin ausgeht. Aber inzwischen seien so gut wie alle Schulen betroffen. Es sei wichtig zu warnen, bevor Kinder zu Mobbing-Opfern werden oder in eine strafrechtliche Ecke rutschen, in die sie nicht wollten. Denn die Verbreitung erotischer Fotos, für die man keine Rechte besitzt, ist eine Straftat. Den Schülern allerdings ist das oft nicht bewusst.

Für das Gymnasium, das im vergangenen Jahr in den Verein des mathematisch-naturwissenschaftlichen Excellence-Centers aufgenommen wurde, plant Günther eine Informationsveranstaltung – mit Referenten und der Polizei. Die Rundmail wolle sie zudem an alle Schulleiter der Region weiterleiten. Ob oder in welcher Form es einen konkreten Fall gegeben hat, der sie dazu veranlasst, möchte sie nicht sagen – um die Schüler zu schützen.

Dem Landesschülerrat ist kein Vorfall bekannt. Der Vorstandsvorsitzende Helge Feußahrens (19) erklärt: „Meine Kontakte zu der Schule haben nichts ergeben.“ Er wisse von zehn Fällen in Niedersachsen, bisher sei in Hannover keiner bekannt geworden. Unter den Schülern sei das Thema derzeit aber derzeit „brandaktuell“.


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