Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Salafismus: Mehr Bedarf an Beratung
Hannover Meine Stadt Salafismus: Mehr Bedarf an Beratung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:11 19.04.2016
Anzeige
Hannover

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sieht in den Zahlen eine "zunehmende Sensibilisierung". Mehr Menschen würden entsprechende Entwicklungen schneller wahrnehmen.
 
 In aller Regel melden sich Familienmitglieder bei der Beratungsstelle. Die Personen, die in Verdacht stehen, sich zu radikalisieren oder bereits radikalisiert zu sein, sind im Schnitt 18 bis 21, etwas häufiger männlich als weiblich. Nicht immer spiele bei Ihnen Religion eine Rolle, sagte Beratungsteamleiter Christian Hantel. So gebe es etwa einen Fall, bei dem ein Mädchen salafistische Tendenzen entwickelte, nachdem sie Liebeskummer hat. Oft spielten auch Identitätskrisen bei der Radikalisierung eine Rolle.
 
 Rundt kündigte an, dass das Angebot ausgeweitet werden soll, auch personell aufgestockt wird.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige