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Bilanz

Salafismus: Mehr Bedarf an Beratung

Die Beratungsstelle gegen neo-salafistische Radikalisierungen, beRATen hat nach einem Jahr Bilanz gezogen. Auffällig: Im Vergleich zu 2015 ist die Zahl derer, die nach Beratung suchen, 2016 bereits um 30 Prozent gestiegen.

Hannover. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sieht in den Zahlen eine "zunehmende Sensibilisierung". Mehr Menschen würden entsprechende Entwicklungen schneller wahrnehmen.
 
 In aller Regel melden sich Familienmitglieder bei der Beratungsstelle. Die Personen, die in Verdacht stehen, sich zu radikalisieren oder bereits radikalisiert zu sein, sind im Schnitt 18 bis 21, etwas häufiger männlich als weiblich. Nicht immer spiele bei Ihnen Religion eine Rolle, sagte Beratungsteamleiter Christian Hantel. So gebe es etwa einen Fall, bei dem ein Mädchen salafistische Tendenzen entwickelte, nachdem sie Liebeskummer hat. Oft spielten auch Identitätskrisen bei der Radikalisierung eine Rolle.
 
 Rundt kündigte an, dass das Angebot ausgeweitet werden soll, auch personell aufgestockt wird.


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