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Meine Stadt Region hebt Mietobergrenzen an
Hannover Meine Stadt Region hebt Mietobergrenzen an
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17:03 27.06.2017
Quelle: Fotolia
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Hannover

Gut Nachricht für viele Menschen, die auf Mietzuschüsse angewiesen sind. Vom 1. Juli an gelten neue Mietobergrenzen. Die Regelung betrifft etliche der 62 000 Bedarfsgemeinschaften in der Region.

„Die neuen Werte zeigen, dass der Wohnungsmarkt angespannt ist. Das Wohnungsangebot wird zunehmend schmaler, vor allem im preisgünstigen Segment“, sagt Sozialdezernent Erwin Jordan. „Mit der deutlichen Erhöhung der Mietobergrenzen reagieren wir auf diese Entwicklung.“

In 17 der 21 Regionskommunen steigen die Mietobergrenzen für Vier-Personen-Haushalte, bei Drei-Personen-Haushalten erhöhen sich die Werte in 16 Städten und Gemeinden. Konkret: Für eine vierköpfige Familie in der Wedemark übernimmt die Region künftig 671 Euro Unterkunftskosten statt wie bisher 623 Euro. Dreiköpfige Haushalte in Langenhagen erhalten künftig 530 Euro Unterkunftskosten statt 506 Euro.

In Hannover steigen die Mietobergrenzen in allen Haushaltsgrößen: Bei einem Ein-Personen-Haushalt erhöht sich der Wert um 16 auf 388 Euro, bei einem Zwei-Personen-Haushalt um 46 auf 475 Euro, bei drei Personen um 37 auf 560 Euro und bei einem Vier-Personen-Haushalt um 52 auf 660 Euro.

Die Region legt die angemessenen Kosten für die Unterkunft alle zwei Jahre fest. Basis für die Ermittlung sind die Mietspiegel. Neu in diesem Jahr ist die Berücksichtigung der Angebotsmieten vor Ort. Dabei hat die Region Wohnungsanzeigen aus Internet und Zeitungen aus dem Jahr 2016 ausgewertet und die Mietobergrenzen angepasst – so dass mindestens 20 Prozent der inserierten Wohnungsangebote zu den jetzt festgelegten Mietobergrenzen passen. „Mit dem neuen Baustein wollen wir sicherstellen, dass Leistungsempfänger in jeder Stadt oder Gemeinde der Region angemessene Mietwohnungen finden“, sagt Erwin Jordan.

Von Vera König

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