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Brand

Regiobus will nach Großfeuer 
Kameraüberwachung

Brandstiftung oder technischer Defekt? Die Ursache für das Großfeuer mit zwölf zerstörten Linienbussen auf einem Parkplatz neben dem Regiobus-Betriebshof in Eldagsen (Springe) ist weiter unklar. Frühestens morgen wird mit ersten Ergebnissen gerechnet. Die Regiobus selbst zieht bereits Konsequenzen. „Wir prüfen, ob wir die bestehende Videoüberwachung unseres Betriebshofes auf diesen Parkplatz ausweiten können“, so Sprecherin Anna Kämmerling.

Eldagsen. Betriebshof-Leiter Ingo Schmidt hatte noch kurz nach dem Brand erklärt, dass diese Überwachung auf dem Parkplatz aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich sei. Der Platz gehört nicht der Regiobus, sondern einer Kirchengemeinde. „Grundsätzlich ist eine solche Überwachung problematisch“, sagt Matthias Fischer von der niedersächsischen Datenschutzbehörde. Dass es sich um einen eingezäunten Privatparkplatz handelt, könnte das Aufstellen von Kameras aber erleichtern: „Zumal, wenn man belegen kann, dass dort in bestimmtem Maße kriminelle Handlungen begangen werden.“ Immerhin: Seit gestern kontrolliert wieder nachts ein Wachdienst den Parkplatz. Diese Überwachung war erst am 10. Juni eingespart worden – weil es keine Anzeichen auf eine Gefährdung gegeben habe, so Regiobus-Sprecherin Kämmerling.

Der Wachdienst war nach einem Großfeuer Weihnachten 2014 und einem Brandanschlag auf ein Rolltor im September 2015 eingerichtet worden. Das erneute Feuer hat im Dorf viele beunruhigt. „Da baut sich Angst in der Bevölkerung auf. Es gibt nur noch dieses eine Gesprächsthema“, sagt Eldagsens Ortsbürgermeister Ralf Burmeister. Hinzu komme die Sorge, dass der Regiobus-Standort gefährdet sein könnte. Zwar hatte Regiobus-Geschäftsführer Georg Martensen betont, dass am Wiederaufbau des Betriebshofs festgehalten werde, „aber ich hoffe, alle Beteiligten stehen auch nach den Kommunalwahlen noch zu ihrem Wort“, sagt Burmeister. Springes Bürgermeister Christian Springfeld ist davon überzeugt, dass die Regiobus in Eldagsen bleibt. Auch der Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz sieht „keinen Anlass, diese Pläne zu verändern“. 2015 hatte sich die Regionsversammlung für einen Aufbau des Betriebshofes und gegen eine Verlegung nach Gehrden entschieden.

Harald Grube/Thomas Nagel


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