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Meine Stadt Raschplatz-Hochstraße: Stadt bekennt Farbe
Hannover Meine Stadt Raschplatz-Hochstraße: Stadt bekennt Farbe
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06:48 28.05.2013
NEUE PERSPEKTIVEN: Die Raschplatz-Hochstraße wird wohl eine bunte Zukunft bekommen. Quelle: Martin Voss
Hannover

Aus der entsprechenden Stellungnahme geht hervor, dass die Stadt das Vorhaben ernst nimmt. Derzeit lasse die Kulturverwaltung prüfen, wie viel so ein Projekt kosten würde. „Grundsätzlich ist das sicherlich eine interessante Idee“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Aus Sicht des Kulturdezernats sollten „vor allem junge, regionale Künstlerinnen und Künstler“ für das Vorhaben gewonnen werden. Diese könnten dann ihre Vorschläge „im Rahmen eines festzulegenden Auswahlverfahrens“ einreichen. Wie dieses genau ablaufen könnte, welche Kriterien erfüllt werden müssten und wie eine Auswahljury aussehen könnte, müsse allerdings noch festgelegt werden.

Allerdings gibt es auch noch eine ganze Reihe von Problemen, die gelöst werden müssten, bevor die Hochstraße künstlerisch verschönert werden könnte.

Als wichtigster Punkt ist dabei die Finanzierung zu nennen. Im Etat der Stadt sind für das Vorhaben „derzeit keine Mittel vorgesehen“, heißt es in der Stellungnahme. Bei der in der Politik diskutierten Sponsoring-Lösung müssten deshalb auch „die Folgekosten für spätere Erneuerungen einer künstlerischen Bemalung“ einbezogen werden.

Eine weitere Schwierigkeit sei, dass eine „farbige und vielgestaltige Bemalung das Erkennen von Rissbildungen“ erschwert. Dies seien aber wichtige Hinweise auf die Stabilität und Statik der Brücke.

Die Stadt betont allerdings, dass dies keineswegs ein Ausschlussgrund für eine Bemalung sei. Es sei aber ein Aspekt, der zu berücksichtigen sei.

Auch eine Bürgerbeteiligung bei der Kunstaktion hält die Stadt für denkbar. Allerdings müsse diese „unter professioneller künstlerischer Anleitung erfolgen“, heißt es in der Stellungnahme.

Berücksichtigt werden müsse darüber hinaus auch, dass sich mit der Installation „Hangover“,den hängenden Autos von Andreas von Weizsäcker, bereits ein Kunstobjekt an der Hochstraße befinde, das bei einem weiteren Kunstprojekt angemessen berücksichtigt werden müsse.

Denkbar ist aus Sicht der Stadt zudem eine ansprechende Beleuchtung der Hochbrücke bei Nacht. Mit den Stadtwerken gebe es deshalb Gespräche, ob dies grundsätzlich möglich sei.

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