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Meine Stadt Private Sicherheitsleute überwachen Friedhöfe
Hannover Meine Stadt Private Sicherheitsleute überwachen Friedhöfe
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19:16 01.07.2010
Begehrte Bronzeskulptur: "Bödeker-Engel" auf dem Engesohder Friedhof. Quelle: Schaarschmidt
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Von Mirjana Cvjetkovic und Sebastian Scherer

Hannover. „Wir haben einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt, der die Ruhestätten überwachen soll“, so Stadtsprecher Klaus Helmer.

Damit will die Stadt Beutezüge Krimineller verhindern, die in den vergangenen acht Wochen vor allem auf dem Ricklinger und Engesohder Friedhof Bronzeskulpturen und andere Gegenstände gestohlen oder es versucht hatten. Weitere Schritte, um die Sicherheit zu erhöhen, behalte man sich vor.

Empört reagierte Umweltdezernent Hans Mönninghoff: „Diese Straftaten haben eine besondere Dimension“, so der Politiker. „Sie sind äußerst pietätlos und zerstören wichtige Zeugnisse der hannoverschen Friedhofskultur.“

Konkrete Hinweise auf die Täter hat die Polizei bislang nicht: „Wir haben keine heiße Spur“, so Behördensprecherin Jessica Aderhold. Acht Figuren hatten Unbekannte in der Nacht zum 17. Juni auf dem Friedhof Engesohde zurückgelassen, doch Fingerabdrücke waren nicht verwertbar. Die Polizei leistet der Bitte der Stadt Folge: es werde verstärkt Streife gefahren.

Das Problem mit Metalldieben hat die Bundespolizei bereits durch erhöhte Präsenz in den Griff bekommen – die Zahl von Diebstählen an Bahngleisen ging zurück. „Der Verdrängungseffekt zeigt Wirkung“, so Sprecher Ralf Göttner. Die Stadt betonte, „dass sich jeder strafbar macht, der mit solchen Gegenständen handelt oder sie ankauft“.

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