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Meine Stadt Primark-Streik: „Anders geht es wohl nicht“
Hannover Meine Stadt Primark-Streik: „Anders geht es wohl nicht“
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00:20 25.10.2015
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Hannover

Noch immer bezahlt der Konzern seine insgesamt 388 Mitarbeiter am Standort Hannover nicht nach dem regionalen Flächentarifvertrag. „Das muss endlich ein Ende haben“, sagte Verdi-Sprecherin Juliane Fuchs.

In den vergangenen Verhandlungen habe sich Primark zwar „bewegt, viele unserer Forderungen wurden berücksichtigt“, so Fuchs, „aber das reicht noch nicht!“ Noch immer würden die Primark-Angestellten weniger als bei anderen Textilkonzernen, etwa Zara oder H & M, verdienen. „Eine Bezahlung nach dem regionalen Tarifvertrag würde bei einigen Kollegen bis zu 600 Euro brutto monatlich ausmachen“, so der Betriebsratsvorsitzende Ralf Sander. Hinzu kämen mehr Urlaub, höheres Weihnachtsgeld und Vorsorgeleistungen. Sander zeigte sich zuversichtlich für die weiteren Verhandlungen: „Primark ist ein expandierendes Unternehmen. Schon jetzt hat sich der Konzern in unsere Richtung bewegt und wird das auch noch weiter tun. Unser Chef will sicher nicht, dass wir Weihnachten auch vor der Tür stehen.“

Nach Auskunft der Streikenden war der Geschäftsbetrieb durch die Arbeitsniederlegung „stark gestört“. Sander betonte: „Dieser Streik tut weh. Aber anders geht es wohl nicht.“

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