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Meine Stadt Pressekonferenz mit wildem Tierbesuch
Hannover Meine Stadt Pressekonferenz mit wildem Tierbesuch
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14:43 02.03.2015
AUFREGEND:Wisent-Gehege Leiter Thomas Hennig zeigt Lilli das Frettchen Freddy.  Quelle: Frank Wilde
Hannover

NP-Moderator Christoph Dannowski kontrolliert noch mal nach. Zwei Mädchen haben ihre Ausweise vergessen. Dannowski erklärt, dass die Teilnahme nur ausnahmsweise ohne ginge.

Es wäre auch zu schade, wenn die Kinder die spannende Pressekonferenz mit Thomas Hennig, Leiter des Wisent-Geheges in Springe und Falkner Frederick (Freddy) Gutt verpasst hätten. „Wie sind Sie drauf gekommen Falkner zu werden?“, fragt die zehnjährige Lilli. Freddys Vater war auch schon Falkner, der 25-Jährige ist mit dem Beruf also aufgewachsen. Lara (10) fragt Chef Hennig, ob er seinen Job mögen würde? „Sehr sogar“, antwortet der. Viktoria (10) hakt nach, was ihm besonders Spaß machen würde und Mia (10) fragt nach den Aufgaben, die er als Leiter hat - „Der Umgang mit den Tieren und Menschen gefällt mir besonders. Weniger Spaß macht die Büroarbeit mit E-Mails schreiben und Rechnungen bezahlen.“

Foto: Frank Wilde

Marc (9) möchte wissen, wie viele Falkenarten es gibt. „Neun Arten haben wir und eine davon ist das schnellste Tier der Erde. Der Wanderfalke erreicht bis zu 428 Stundenkilometer“, erklärt Freddy. Das größte Tier im Gehege? Das Wisent kann bis zu einer Tonne wiegen. Leonie (9) knüpft mit ihrer Frage nach der täglichen Futtermenge an. Hennig erklärt, dass die schwanken würde, aber das Futter im Jahr insgesamt etwa 90 000 Euro koste.

Zum Futter gehören auch tote Küken - eins hat Freddy dabei. Die Kinder schrecken kurz zurück. Aber die Neugier siegt. Es ist nämlich das Futter von Wüstenbussard Roughy. Der ein Kilo schwere Vogel bleibt brav auf dem Arm des Falkners sitzen und guckt sich die kleinen Reporter um ihn herum ganz genau an. Wirkt schon ein wenig gefährlich das Raubtier.

Thomas Hennig zeigt ein niedliches, kleines Frettchen, es heißt auch Freddy. Das Leichtgewicht krabbelt aufgeregt über Hennigs Arme, Hände und Schultern. Und zum Abschluss noch die ganz große Überraschung: Hennig lädt die Klassen ins Wisent-Gehege ein. Dort können sie dann alle 400 Tiere sehen.

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