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Meine Stadt Post-Streik: Tausende Briefe zu spät
Hannover Meine Stadt Post-Streik: Tausende Briefe zu spät
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15:00 11.03.2018
WARNSTREIK: Rund 400 Briefzusteller nahmen gestern in Hannover an einer Demo teil.   Quelle: Foto: Behrens

 Warnstreik im Tarifstreit bei der Post: Gestern versammelten sich in Hannover rund 400 Briefzusteller aus Niedersachsen zu einer Demonstration und einer anschießenden Kundgebung. Allein in der Landeshauptstadt legten rund 150 Zusteller die Arbeit nieder. Damit dürften nach Schätzungen der Gewerkschaft Verdi rund 200 000 Briefsendungen liegen geblieben sein. Paket- und Briefverteilzentren waren von dem Ausstand nicht betroffen.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Zusteller zum Streik aufgerufen, weil die Post in den bisherigen drei Verhandlungsrunden nur „moderate Entgelterhöhungen“ angeboten habe, hieß es. Die Gewerkschaft fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sechs Prozent mehr Geld für die rund 130 000 Tarifbeschäftigten in Deutschland (davon in Niedersachsen rund 12 000 Beschäftigte). Außerdem soll es die Möglichkeit geben, zwischen mehr Geld und mehr freier Zeit wählen zu können, sagte der zuständige Gewerkschafter Thomas Warner. Die Stimmung der Streikenden gegenüber dem Arbeitgeber sei „nicht so gut“. Sollte die Post in der nächsten Verhandlungsrunde kommende Woche beim Angebot nicht nachbessern, seien weitere Warnstreiks denkbar.

Eine Post-Sprecherin erklärte, sie könne nicht sagen, wie viele Briefe sich verspäten. Die allermeisten Sendungen würden die Empfänger pünktlich oder mit einem Tag Verspätung erreichen. Es werde nur geringe Verzögerungen geben.

Von ink

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