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Vor dem Spiel: Die Polizei begleitet Braunschweiger Fans zum hannoverschen Stadion. Foto: Dröse

2. Bundesliga

Polizeifazit zum Niedersachsen-Derby ist positiv

Begleitete Fußmärsche der Fans, Zünden von Pyrotechnik und der Versuch Braunschweiger-Fans, das Stadion zu stürmen: Etwa 2600 Polizisten haben am Sonnabend rund um die Partie von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig für Sicherheit gesorgt. Polizeivizepräsident Jörg Müller zog am frühen Abend aber ein positives Fazit.

Hannover. Bereits am frühen Morgen hatten sich hannoversche Fußballanhänger am Küchengarten in Linden getroffen. Kurz nach 10 Uhr setzten sich etwa 1 000 Menschen in Begleitung von Einsatzkräften in Richtung HDI Arena in Bewegung. Sowohl am Küchengarten, als auch bei dem sich anschließenden Fußmarsch kam es zum Zünden von Pyrotechnik.

Den Großteil der Unterstützer aus Braunschweig, der mit einem Sonder- beziehungsweise einem Entlastungszug angereist war, nahm die Polizei am Bahnhof Fischerhof in Empfang und eskortiere ihn ebenfalls ohne größere Zwischenfälle zum Stadion. Gegen 11.30 Uhr versuchte eine große Anzahl Braunschweiger Fans am Eingang Süd-West sich gewaltsam Zugang zum Stadiongelände verschafften. Schnell brachten die Einsatzkräfte die Situation unter Kontrolle und nahmen 183 Randalierer in Gewahrsam. Für sie endete damit das Spiel bereits vor dem Anpfiff.

"Durch flexibles und sehr konsequentes Einschreiten ist es uns gelungen, gewaltbereite Anhänger beider Clubs zu trennen und insgesamt 183 Braunschweiger Chaoten auf dem Stadiongelände in Gewahrsam zu nehmen", sagte Hannovers Polizeivizepräsident Jörg Müller.

Bei der Überprüfung stellten Beamte säckeweise potenzielles Beweismaterial - unter anderem Pyrotechnik, Vermummungsgegenstände und Werkzeuge - sicher.

Während der zweiten Halbzeit kam es im Bereich der Nordkurve zum Abbrennen von Pyrotechnik, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Darüber hinaus nahmen Einsatzkräfte im Rahmen einer Kontrolle am Morgen an der Vahrenwalder Straße drei Männer in Gewahrsam und stellten bei ihnen unter anderem umfangreiche Vermummungsgegenstände sicher. Insgesamt acht Polizeibeamte wurden beim Einsatz leicht verletzt, einer davon ist aktuell nicht mehr dienstfähig.

Nach Spielende wurde ein großer Teil der Braunschweiger Anhänger von der Polizei zum Bahnhof Fischerhof begleitet und stieg dort in die bereitgestellten Züge. Weitere Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen blieben aus.

"Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen", konstatiert Jörg Müller. Er ergänzt, dass "insbesondere die umfangreichen Sicherstellungen, die durch das gezielte und entschlossene polizeiliche Einschreiten möglich waren, uns das Gewaltpotenzial der rivalisierenden Clubs sehr deutlich vor Augen geführt und größere Auseinandersetzungen verhindert haben."


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