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Meine Stadt Polizei verbietet Hooligan-Demo
Hannover Meine Stadt Polizei verbietet Hooligan-Demo
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14:10 07.11.2014
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Hannover

Die Ermittler gehen davon aus, dass die gewaltbereite Bewegung "HoGeSa" ("Hooligans gegen Salafisten") hinter der Veranstaltung steht und es zu einer Fortsetzung der Demonstration in Köln komme. 

In der Rhein-Metropole hatten sich vor zwei Wochen rund 4500 Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. "Wir müssen davon ausgehen, dass sie die Eskalation auch in Hannover suchen werden", sagte Kluwe. Er schätze die "Provokationstoleranz" bei den Demonstranten als "äußerst niedrig" ein. "Auf Gewalt ausgerichtete Veranstaltungen genießen nicht den Schutz des Versammlungsrechts," begründet Kluwe.

Im Internet hätten bislang schon rund 3500 Personen ihre Anreise angekündigt, 1500 hätten auf einer entsprechenden Seite "vielleicht" angeklickt. Mit dem Verbot ist das letzte Wort in der Sache aber noch nicht gesprochen - der Anmelder kann dagegen beim Verwaltungsgericht Hannover Einspruch einlegen.

Bis Anfang kommender Woche hat der Anmelder der Demonstration, ein Mann aus Nordrhein-Westfalen, Zeit, sich bei der Polizei zu dem Verbot zu äußern. Ungeachtet dessen stelle sich Polizei aber dennoch darauf ein, dass am 15. November gewaltbereite Hooligans nach Hannover reisen würden, sagte Kluwe. "Wir werden vorbereitet sein."

dpa/ tr, hol

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