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Meine Stadt Polizei sieht Hells-Angels-Party mit 1000 Rockern gelassen
Hannover Meine Stadt Polizei sieht Hells-Angels-Party mit 1000 Rockern gelassen
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18:43 11.12.2009
Hells-Angels-Rocker bei einem Treffen im Sommer 2008 in Steinhude. Quelle: Simonsen (Archiv)
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VON BRITTA LÜERS UND MIRJANA CVJETKOVIC

Hannover. Gelassen sehe die Polizeidirektion Hannover der Rocker-Feier entgegen, erklärte gestern Behördensprecher Thorsten Schiewe. Und das trotz der jüngsten Gewalteskapaden der rivalisierenden Rocker-Klubs Bandidos und Hells Angels – vor allem in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. „Wir haben keine Hinweise, dass hier etwas passieren könnte“, so Schiewe weiter.

Bereits zum 17. Mal feiern Hannovers Höllenengel in ihrem Klubheim an der Badenstedter Straße (Badenstedt), dem „Angels Place“, ihr sogenanntes „X-Mas-Meeting“. Eine öffentliche Party, zu der jeder willkommen sei, behauptet Rocker-Präsident Frank Hanebuth. Und er fügt hinzu: „Noch nie ist in all den Jahren irgendetwas passiert.“

Insgesamt 800 bis 1000 Rocker aus ganz Deutschland erwartet der Chef des bundesweit größten und einflussreichsten Charter (Untergruppe) zur Weihnachtssause. Versorgt werden die Rocker neben Glühwein und Spanferkel auch mit ihrer eigenen Getränkemarke „Original 81“. Hanebuth: „Wenn ich was trinke, dann nur unser Bier.“

Sorgen, dass Mitglieder der verfeindeten Bandidos, etwa aus Osnabrück oder Oldenburg, unerwünscht aufschlagen könnten, hat Hanebuth absolut nicht: „Die haben momentan ganz andere Sorgen. Von denen wird keiner herkommen, um sich einen Arschtritt abzuholen.“ Dies sei allein wegen der „großen, überlegenen Anzahl der Besucher schon nicht zu erwarten“, so Frank Federau vom Landeskriminalamt.

Auch in naher Zukunft rechnen die Ermittler in Hannover nicht mit einem Rockerkrieg – inklusive Massenschlägereien zwischen Höllenengeln und Bandidos wie etwa Anfang November in Duisburg. Federau: „Theoretisch ist eine Auseinandersetzung denkbar. Derzeit spricht allerdings nichts dafür. Der nächstgrößere verfeindete Klub ist schließlich etwas entfernt – in Osnabrück oder Oldenburg.“

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