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 © HAZ, NP

Antrag ist fast fertig

Pläne für Umbau des Ihme-Zentrums kommen gut an

Es geht voran. Diesen Eindruck haben die Ratsfraktionen in Sachen Ihme-Zentrum. Im OB-Ausschuss haben Architekten die Pläne zur Revitalisierung vorgestellt.

HANNOVER.  Anfang Juni steht im Ihme-Zentrum so etwas wie ein magisches Datum an. Dann entscheiden die gut 500 Wohnungseigentümer, ob und wie ihnen die Pläne für die Gestaltung der Fassade und die Revitalisierung gefallen. Falls sie zu­stimmen, kann der Bauantrag an die Stadt gehen. Er sei so gut wie fertig, sagt Verwalter Torsten Jaskulski.

Großeigentümer Amir Dayan und die Gesellschaft Intown in seinem Firmengeflecht stehen unter Zeitdruck. Die Stadt hat ein Ultimatum gestellt. Mit dem Fassadenentwurf, der Investitionen von neun Millionen Euro auslöst, dokumentiert er ernsthaftes Interesse an der Betonburg – und die Stadt bleibt Ankermieterin.

„Das Ihme-Zentrum hat wieder eine Zukunft“ war der Eindruck von FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Er wie auch die anderen Kommunalpolitiker im OB-Ausschuss sind angetan von den überarbeiteten Plänen. Die für die Fassade hat Jochen Beckröge vom hannoverschen Planerbüro Schulze Partner gezeigt: unten Verblendmauerwerk, darüber Aluminiumplatten. Das soll optische Ruhe in das zerklüftete Gebäude bringen. Zur Blumenauer Straße und im Inneren sind Shops geplant. In der ersten Etage sehen die Pläne Wohnungen vor. Ob zur Miete oder zum Kauf, sei noch nicht entscheiden, sagt Jaskulski. Änderungen gibt es auch bei der Wegführung. Die geplante Mall zwischen Küchengartenplatz und Ihme verläuft nicht mehr gradlinig, sondern teilt sich. Den Eingang zu der Verbindung, deren Bau mit aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus gefördert wird, markiert eine Kolonnade, oben mit viel Grün.

Auch im Inneren ist eine Parklandschaft geplant, als „grüne Lunge der Anlage“, sagt Jabra Soliman vom Architekturbüro RKW und verspricht eine deutliche Aufwertung mit Freitreppen und viel Grün.

Kommen wird das wahrscheinlich abschnittsweise. Erst die Fassade, dann der südliche Teil, dann der Norden mit einem Discounter. Alles sei „so kompliziert“, sagt Investorenvertreter und Chefingenieur Manfred Schenk. Allein 30 000 Euro musste Intown ausgeben, „damit klar ist, was wem gehört“. Das neue Wissen ist in die Pläne eingeflossen und soll Klagen zur Teilungserklärung vermeiden. Wann der Umbau beginnt, konnte oder wollte Schenk trotz mehrfacher Nachfrage nicht sagen.

Von Vera König


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