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Meine Stadt Nur 700000 beim Oktoberfest - aber Dirndl ist in
Hannover Meine Stadt Nur 700000 beim Oktoberfest - aber Dirndl ist in
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06:16 17.10.2012
ZUSPRUCH: Gestern war das Fest gut besucht. Quelle: Behrens
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Hannover

Das Mehr an bayrischer Wiesn-Tradition hat dem Oktoberfest nicht den erhofften Besucherschub gegeben: Rund 700000 Gäste zählte der gestern Abend zu Ende gegangene Herbstrummel auf dem Schützenplatz - mit 1,2 Millionen Besuchern hatten die Schaustellern am Beginn der Veranstaltung vor 16 Tagen optimistisch gerechnet.

Dennoch sind Schaustellerverband und Zeltbetreiber nicht unzufrieden mit der Festbilanz: „Die stärkere Oktoberfest-Ausrichtung hat funktioniert, am Sonnabend zum Beispiel waren wir mit 1000 Gästen komplett ausgebucht“, sagt Ulrike Marris von der gleichnamigen Festhalle. Auch Karl-Ernst Hartkopf vom Wein-Zelt Hannover zog gestern eine positive Bilanz: „Wir liegen über dem Umsatz von 2011. Das neue Konzept mit der Wiesn-Tradition ist der richtige Weg.“ Wer ins Zelt kam, der hatte sich zumeist in Dirndl oder Lederhose geworfen, so Hartkopf.

Und auch die Herrenhäuser Brauerei konnte sich freuen: Das extra für das Oktoberfest gebraute „Festbier“ war bereits am 3. Oktober leergetrunken und musste nachgebraut werden. Allerdings hatte „Herri“ auch eher vorsichtig kalkuliert, nur rund 160 Hektoliter „Festbier“ gebraut.

Schuld am Besucherzuspruch war nach Angaben von Arthur Armbrecht von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Volksfeste das Wetter: „Sobald ein Tropfen fällt, wird zu Hause geblieben“. Für die blau-weiß-blaue Ausrichtung des Festes habe man Lob und Anerkennung bekommen. Fürs nächste Jahr kündigte Armbrecht weitere Akzente an, etwa einen Markt mit regionalen Produkten aus dem Umland mit Schwerpunkt Erntedank.

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