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Meine Stadt Nohagida: Hannover zeigt Flagge
Hannover Meine Stadt Nohagida: Hannover zeigt Flagge
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20:53 26.01.2015
Nohagida-Protest am Montagabend: Die Polizei hatte Gegendemonstranten im Griff. Quelle: dpa
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20.42 Uhr: Am Platz der Weltausstellung kehrt langsam Ruhe ein. Alles ist glimpflich abgelaufen - dank des Polizeieinsatzes.

20.31 Uhr: Nach massiven Angriffen aus dem linken Lager hat die Polizei die Hagida-Demonstration für beendet erklärt und aufgelöst. Auch die Gegenseite zieht sich zurück.

20.19 Uhr: Die Stimmung zwischen beiden Lagern wird zusehends aggressiver. Flaschen und Feuerwerkskracher fliegen am Platz der Weltausstellung. Angeblich wurden auch Rauchbomben gezündet.

20.03 Uhr: Trotz immer wieder einsetzendem Regen und der Kälte bleiben die Gegendemonstranten stehen und warten auf Hagida.

20 Uhr: Laut Polizeisprecher Thorsten Schiewe wird die Nohagida-Teilnehmerzahl auf 1000 geschätzt.

19.58 Uhr: Auch bei Nohagida wird die Teilnehmerzahl deutlich nach unten korrigiert.

19.40 Uhr: Laut Polizei haben sich rund 150 Hagida-Anhänger eingefunden.

19.35 Uhr: Friedensgebet in der Marktkirche beendet. Mehrere Teilnehmer wollen noch zum Opernplatz ziehen.

19.26 Uhr: Großes Konzert aus Pfeifen, Tröten und Rufen. Viele laufen jetzt vom Kröpcke zum Platz der Weltausstellung. Auf der Opern-Fassade läuft wieder das Laufband: "Hannover für Vielfalt, Solidarität und Gerechtigkeit".

19.14 Uhr: Am Platz der Weltausstellung wird es voller, aber hier ist es noch ruhig. Gespanntes Warten.

19.08 Uhr: Es kommt zu ersten Rangeleien, Polizisten haben Gegendemonstranten zurückgedrängt. Die wollten nicht weiter von der Absperrung weggehen, wozu die Polizei per Lautsprecher gebeten hatte.
Einer der  ruft:  "Ich hab auch faule Tomaten dabei."

19.04 Uhr: Zwei Passanten beschweren sich, dass die Polizei-Autos alle den Motor laufen haben: "Das ist ja schlecht für die Umwelt."

18.48 Uhr: Es wird lauter, immer mehr Tröten und Trillerpfeifen erklingen. Plakate und Fahnen werden geschwungen. Eine kleine Gruppe skandiert "Alerta, Alerta, Antifascista!" Am Platz der Weltausstellung ist es noch ruhig im Verhältnis - aber die Polizei steht bereit, auch berittene Polizisten sind da.

18.37 Uhr: Die Leibniz-Apotheke hat dicht gemacht. Segafredo, Boch und Weitz auch. Es geht nicht anders: Durch die Polizeiabsperrungen sind die Läden eingekesselt.

18.36 Uhr: Opernplatz: Die Polizei spricht ein Vermummungsverbot aus und erlaubt keine Glasflaschen. Einige Dutzende stehen zwischen Kröpcke und Oper, die Polizei hat Barrikaden errichtet. Sie wertet das als spontane Versammlung.

18.34 Uhr: Rund 1000 Menschen haben sich in und vor der Marktkirche versammelt, um gegen Hagida zu demonstrieren. Auf dem Opernplatz haben sich gerade mal ein paar Dutzend Hagida-Anhänger versammelt.

18.28 Uhr: Der Opernplatz ist hermetisch abgeriegelt von der Polizei.

18.05 Uhr: Dauerregen in Hannover. Zwei Männer zeigen vor der Marktkirche Flagge: Meikel Theis (24) aus Mittelfeld sagte: "Es kann nicht sein, dass die Nazis da draußen, die deutsche Fahne für sich beanspruchen. Ich bin auch stolz auf mein Land, aber mit Sicherheit anders als die Hagida-Anhänger." Mit Theis zusammen da war Hans Hutfless (83) ebenfalls aus Mittelfeld. Er trug eine Flagge mit Schwarz, Rot, Goldenem Grund und dem Niedersachsen-Pferd darauf. Der 83-Jährige sagte: "Wir hatten Bedenken die Fahnen mitzubringen, aber Herr Pistorius hat uns mit seinen Worten bestärkt, Flagge zu zeigen."

17.55 Uhr: Die Marktkirche ist wieder überfüllt. Beim Friedensgebet dabei: OB Stefan Schostok, Regionspräsident Hauke Jagau.

Für Sie vor Ort: Tobias Welz, Vera König, Katharina Klehm, Sebastian Scherer, Michael Thomas (Foto) und Philipp von Ditfurth (Foto).

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