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Meine Stadt Neues Wohnen an den Ihmeauen
Hannover Meine Stadt Neues Wohnen an den Ihmeauen
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06:16 19.10.2012
DIE IHMEAUEN: Das neue Quartier für Wohnen und Arbeiten in Linden. In der Hautklinik entstehen Seniorenwohnungen und Arztpraxen, zur Ihme hin Neubauten. Quelle: Visualisierung: Meinhof
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Hannover

Die Projektentwickler nutzen alten Bestand - in diesem Fall das Gebäude der ehemaligen Hautklinik.

Die beiden Hannover-Region-Grundstücksgesellschaften und Architekt Gert Meinhof (er entwickelte das Ahrbergviertel und das Henriettenquartier mit) sind neue Besitzer des Geländes. Mieterin bleibt vorerst die Medizinische Hochschule Hannover. Weil sich der von ihr geplante Ersatzbau verzögert, hat auch das Projekt Ihmeauen in einer Warteschleife gesteckt.

In der ehemaligen Hautklinik sind Arztpraxen, ein Pflegedienst und Seniorenwohnungen vorgesehen. Der Quadratmeterpreis im auf neu getrimmten Altbau (er öffnet sich mit verglaster Fassade zum Fluss) soll unter 2000 Euro liegen. Gleich nebenan, auf dem Foto an den Gauben auf dem Dach zu erkennen, bietet die Bauherrengemeinschaft Plan W Platz für Familien mit Kindern. Wie der aussehen kann, erfahren Interessierte am Freitag von 15 bis 17 Uhr beim „Orsolindo-Fest“.

Fünfgeschossige Neubauten an der Ihme mit großen Fensterfronten, Loggien und Terrassen runden den Bestand ab. „Wir wollen kein Wohnen für die Schickeria“, sagt Meinhof. 50 Prozent Mieter und 50 Prozent Eigentümer wünscht sich der Architekt im Quartier als Mix.

Noch sind die Preise für die Eigentumswohnungen nicht exakt kalkuliert. Sie werden teurer sein als das Wohnen im Bestand, bei weitem aber nicht die bei hochwertigem Neubau mögliche Höhe von 3500 Euro und mehr pro Quadratmeter erreichen.

Die Pläne sehen Naturstein, Holz und begrünte Dächer vor. Eine Kita wird es, abweichend von der ersten Ideen der Projektentwickler, nicht auf dem Gelände geben. Ein Grund ist die Hanglage, ein anderer offenbar die Nähe zu einer Methadonpraxis. Die fürchtet Meinhof nicht: „Mit dem Quartier wird sich auch das Wohnumfeld zum Positiven verändern“, meint er. Das Interesse an dem Projekt scheint ihm recht zu geben: Bislang haben sich 150 Hannoveraner für eine Hausgemeinschaft beworben.

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