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Meine Stadt Neues „Haus der Wohlfahrt“
Hannover Meine Stadt Neues „Haus der Wohlfahrt“
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00:16 26.05.2017
REISSEN DIE MAUER ZWISCHEN ARM UND REICH EIN (von links): Georg Gabriel, Klaus-Dieter Gleitze (Landesarmutskonferenz) und Hanna Naber.
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Hannover

Sie repräsentiert 6000 soziale Einrichtungen mit 270 000 hauptamtlichen und mehr als einer halben Million ehrenamtlicher Mitarbeiter: Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) stellte am Dienstag ihre neue Zentrale in der hannoverschen Innenstadt vor.

Im sogenannten „Haus der Wohlfahrt“ (Grupenstraße 4) wollen die sechs Mitgliedsverbände und fünf weitere soziale Initiativen ihre Kräfte bündeln. „Um soziale Belange noch besser und schlagkräftiger vertreten zu können“, betont LAG-FW-Vorsitzende Hanna Naber. Sie freut sich über die unmittelbare Nähe des neuen Domizils zu Landtag und Ministerien, „wo wir unsere Lobby-Arbeit machen“.

Zeitgleich stellten Naber und Geschäftsführer Georg Gabriel Kernforderungen der Wohlfahrt vor – adressiert an die „nächste Landesregierung“. Grob geschätzt haben die Wünsche der LAG FW ein Kostenvolumen von jährlich mehreren hundert Millionen Euro.

Auf der Wunschliste stehen unter anderem: Kita-Gebührenfreiheit, kleinere Kita-Gruppen, ein „verlässlicher sozialer Arbeitsmarkt“, Armutsbekämpfung, gesetzliche Grundsicherung für Kinder, Inklusion umsetzen (behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam unterrichten), ambulante Pflege flächendeckend stärken, eine unabhängige Asylverfahrensberatung, keine Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan, Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und „bezahlbarer Wohnraum für Wohnungslose“.

Ausreichend Mittel zur Umsetzung der Forderungen sind laut Geschäftsführer Gabriel „im Landeshaushalt vorhanden. Sie müssten nur anders verteilt werden.“

Von Andreas Körlin

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