Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Neues Gymnasium für Hannover?
Hannover Meine Stadt Neues Gymnasium für Hannover?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:09 31.01.2018
SCHULSTANDORT: Die Stadt hat den Schützenplatz in Bemerode als Vorbehaltsfläche ausgewiesen. Möglicherweise für Hannovers 18. Gymnasium. Quelle: Fotos: Stadt, Wilde
Anzeige
hannover

Das 17. Gymnasium in Limmer hat die Stadt erst vor kurzem beim Neujahrsempfang der Schule eingeweiht, und jetzt plant sie bereits Gymnasium Nummer 18.

Und hat dafür wohl auch schon ein Areal auserkoren: den Schützenplatz in Bemerode Am Sandberge mit angrenzendem Fußballfeld. Dafür muss dann die Schützengesellschaft mit ihrem Schützenhaus weichen. Die Stadt hat den Schützen aber schon Ersatz angeboten: In der Nähe der Bezirkssportanlage in Bemerode. Und einen neuen Festplatz soll der Stadtteil im Bereich der Feldbuschwende bekommen.

Kommt das 18. Gymnasium Hannovers?

Die Schulpläne hatte Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski bei einer Einwohner-Infoveranstaltung für die Stadtteile Kronsberg und Bemerode vorgestellt, gemeinsam mit anderen Infrastrukturplanungen wegen der steigenden Bevölkerungszahl in Bemerode. So bekommt etwa der TSV Bemerode weitere Sportplätze, auch neue Kitas und Grundschulen sind in Planung. Und eben das 18. Gymnasium.

Davon geht zumindest Regine Kramarek (Grüne) aus, Schulpolitikerin, Vize-Bezirksbürgermeisterin im Stadtteil und Bürgermeisterin Hannovers. „Die Stadt sucht im südöstlichen Bereich Hannovers einen Standort für dieses Gymnasium. So viele Grundstücke gibt es dort nicht, die im städtischen Besitz sind.“

Kramarek: „Desaster für die IGS Kronsberg“

Für die Grünen stellt dieser Standort grundsätzlich erst einmal ein Problem dar, denn: „Für die IGS Kronsberg mit ihrer Oberstufe wäre es ein Desaster, wenn sie für dieses Gymnasium büßen müsste“, sagt die Vize-Bezirksbürgermeisterin.

Bemerodes Bezirksbürgermeister Bernd Rödel (SPD) sagt hingegen, dass es sich beim Schützenplatz lediglich um einen Vorbehaltsplatz einer weiterführenden Schule handele. „Vielleicht kommt da ein Gymnasium hin, vielleicht aber auch eine andere weiterführende Schule.“ Das, was die Stadt den Bürgern jetzt vorgestellt habe, werde frühestens 2026 realisiert. „Da ist noch nichts in trockenen Tüchern“, so Rödel.

Es wird auf jeden Fall eine weiterführende Schule

Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski äußerte am Mittwoch ebenfalls, dass es sich beim Schützenplatz um eine Vorbehaltsfläche handele, um auf steigenden Bedarf an Plätzen für weiterführende Schulen reagieren zu können. „Welche Schulform eine eventuelle weiterführende Schule haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden.“

Die Veranstaltung sei in erster Linie eine frühe Form der Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung gewesen. „Die Bürger sollten möglichst früh über Überlegungen der Stadt informiert werden und hatten auch die Möglichkeit, sich zu den vorgestellten Überlegungen zu äußern.“

Von andreas voigt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit voller Kraft in Richtung europäische Kulturhauptstadt: Dafür soll am Hohen Ufer ein Kreativraum für Musik entstehen – Konzertsaal und Begegnungsraum für die Musikwirtschaft in einem. Das sagte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok im NP-Interview.

01.02.2018

Eigentlich ist es ja gesund, ein Tier zu halten. Mit Hunden hat man Bewegung, und auch andere Arten sind zumindest gut für die Seele. Aber: Wer mit der Hygiene schlampt, kann sich mit einer Krankheit infizieren. Wie groß das Risiko ist, ist das Thema einer Fachtagung an der TiHo Hannover.

31.01.2018

Nach 15 Jahren ist es endlich wieder so weit - US-Rapper Eminem kommt zum einzigen Deutschland-Konzert nach Hannover. Doch Fans müssen schnell sein, denn die Tickets werden schon knapp.

31.01.2018
Anzeige