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NEUETV-TECHNIK:Am 29. März startet das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2 in der Region Hannover durch. Es soll bessere Bildqualität liefern als der dann abgeschaltete Vorgänger. Verbreitet wird das Antennen-TV weiterhin vom Sendemast „Telemax“ am Weidetorkreisel sowie von der Sendeanlage des NDR in HemmingenFotos:dpa, Reinhardt

NEUE TV-TECHNIK: Am 29. März startet das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2 in der Region Hannover durch. Es soll bessere Bildqualität liefern als der dann abgeschaltete Vorgänger.

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Technik

Neues Digital-TV kurz vor dem Start

Am 29. März wird das bisherige digitale Antennenfernsehen abgeschaltet. Es startet der Nachfolger DVB-T2. Wen trifft das? Wie ist die Lage? Was gilt es zu beachten? Die NP liefert die Antworten und gibt Tipps.

Hannover. In 29 Tagen endet die erste Ära des digitalen Antennen-Fernsehens in der Region Hannover: Statt DVB-T wird nun im Modus DVB-T2 HD ausgestrahlt. Die bisherigen Empfangsgeräte sind dann wertlos - wer den neuen Standard und dessen hochaufgelöste TV-Bilder (dafür steht HD) empfangen will, muss technisch aufrüsten - und im Zweifel 69 Euro pro Jahr aufwenden, wenn zu den öffentlich-rechtlichen Programmen auch noch die der „Privaten“ gesehen werden sollen.

Zu empfangen ist DVB-T2 HD schon seit vergangen Juni - doch nun wird bis auf ARD, ZDF und NDR abgeschaltet. Die drei Restprogramme sollen im Raum Hannover noch bis Ende Juni auf die alte Art verbreitet werden, dann ist definitiv Schluss. Für die neuen Geräte kein Problem: Sie können auch den alten Standard nutzen. Auf jeden Fall empfiehlt sich für schon vor dem Umschalttag eingesetzte DVB-T-Empfänger ein neuer Sendersuchlauf.

Um den neuen Standard zu empfangen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Ein TV-Gerät mit eingebauter DVB-T2 HD-Empfangstechnik (auf grünes Logo achten und in der technischen Beschreibung auf die Angabe HEVC in Verbindung mit H.265). Achtung: Geräte, die nur den Codec H.264 AVC können, sind ungeeignet - den nutzen etwa Frankreich, Österreich, England, der funktioniert in Deutschland aber nicht. Das heißt also: Vorsicht bei Bestellungen etwa via Internet!

Ein spezielles, separates Empfangsgerät (Decoder), welches an einen TV angeschlossen wird (gerne auch Settop-Box oder Receiver genannt).

Wer zudem die verschlüsselten „Privatsender“ der Prosieben-Sat1- und der RTL-Gruppe sehen will, braucht zudem: Entweder für sein TV-Gerät ein sogenanntes CI+Modul von „freenet TV“ (vermarktet die Privatsender, Preis: etwa 80 Euro), welches er in den hoffentlich vorhandenen Einschubschacht setzen kann, und eine „Guthabenkarte“ von freenet TV, deren Freischaltung von Juni an 69 Euro im Jahr kostet (5,75 Euro monatlich also). Oder man nimmt eine separate Empfangsbox, die eine eingebaute Entschlüsselung hat oder einen Schacht für eine Entschlüsselungskarte und die das „freenet TV“-Logo trägt.

Die Entschlüsselung der „Privatsender“ wird jeweils per im Handel gekaufter Guthabenkarte bezahlt; deren zwölfstelligen Code/PIN muss man in Verbindung mit seiner „freenet TV ID“ (elfstellige Nummer zum Empfangsgerät) via Internet oder telefonisch angeben.

Man kann über Kabelweichen mehrere TV-Geräte an eine Box anschließen - aber stets nur auf allen den gleichen gewählten Sender sehen. Ansonsten braucht man für jedes TV-Gerät eine eigene Empfangsbox. Merkwürdig: Boxen, die nur ARD & Co. können, dürfen das DVB-T2-Logo nicht tragen.


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