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Mahnt zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr: Ein Kreuz weist auf einen tödlichen Unfall hin.© dpa/Archiv

Statistik

Neue Zahlen: Mehr Unfälle, aber weniger Tote

Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen geht weiter zurück. Im Jahr 2009 kamen 542 Menschen auf den niedersächsischen Straßen ums Leben gekommen.

Im Jahr davor waren es noch 595 Todesopfer. „Die Zahlen belegen, dass die Straßen im vergangenen Jahr wieder ein Stück sicherer geworden sind“, sagte Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Montag in Hannover. Vor zehn Jahren hatte es noch 918 Verkehrstote gegeben.

Trotz des positiven Effektes ist die Gesamtzahl an Unfälle von 2008 auf 2009 jedoch um fast sechs Prozent auf 201 082 Unfälle gestiegen. Aus Sicht der Polizei sind dafür insbesondere Eis und Schnee im Winter 2008/2009 verantwortlich. Auch in diesem Jahr habe der heftige Winter bereits zu vielen Unfällen geführt, diese seien jedoch meist ohne größere Folgen geblieben. Polizeistrategie sorgt für weniger Unfalltote

Die kontinuierlich sinkende Zahl der Verkehrstoten ist laut Schünemann das Ergebnis der Polizeistrategie, sich auf die Hauptunfallursachen und die gefährdeten Personengruppen zu konzentrieren. So habe etwa die Arbeit von Kompetenzteams dazu geführt, dass die Zahl der Unfalltoten auf Landstraßen außerhalb von Ortschaften von 413 (2008) auf 359 (2009) zurückgegangen ist.

Ein Schwerpunkt seien hier die sogenannten Baumunfälle gewesen. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrsministerium, den Straßenverkehrsbehörden, Straßenbauämtern und Unfallforschern konnte innerhalb von zwölf Monaten nicht nur die Zahl der Zusammenstöße mit Bäumen um mehr als 300 auf 3520 reduziert werden. Mit 156 Toten sei auch die Opferzahl erheblich gesunken (2009: 204).

Erfreut zeigte sich Schünemann über die geringere Zahl der getöteten Kinder im Straßenverkehr. Waren 2000 noch 29 Kinder auf niedersächsischen Straßen umgekommen, wurden 2009 nur noch zwölf getötet. „Es ist ganz schrecklich, wenn Kinder im Straßenverkehr getötet werden“, sagte der Minister. Daher seien auch die zwölf toten Kinder im vergangenen Jahr „noch zu viel“.

Für das laufende Jahr erwartet das Innenministerium eine Fortsetzung der positiven Entwicklung. „Wir gehen davon aus, dass sich auch die Abwrackprämie auswirken wird“, sagte Schünemann. Die neuen Autos seien dank ABS, ESP und Aufprallschutz sicherer. lni


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