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Meine Stadt Neue Üstra piept für Blinde
Hannover Meine Stadt Neue Üstra piept für Blinde
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06:15 09.11.2012
NEUES GESICHT: André Neiß (li.) und Wilhelm Lindenberg mit dem TW 3000.
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Hannover

Gestern gab das Unternehmen einen Überblick über die laufenden Arbeiten an den neuen Silberpfeilen. „Wir verlassen die Konstruktionsphase und treten in die Bauphase ein“, sagte Vorstandschef André Neiß.

Im Januar hatte die Üstra einen so genannten Sitzkasten präsentiert, die fordere Sektion des Fahrzeuges ist in Originalgröße nachgebaut. Dadurch wurden noch Schwachstellen entdeckt: Der Rahmen der Frontscheibe wird schmaler, damit die Fahrer bessere Sicht haben. Behindertenverbände hatten den Abstand der Haltestangen bemängelt, der wird nun auf einen Meter verbreitert, damit Rollstuhlfahrer besser durchkommen. Es bleibt übrigens dabei, dass die Fahrerkabine eine getönte aber durchsichtige Wand bekommt - das verspricht interessante Einblicke. Neiß scherzte: „Das ist nicht nur Kindern vorbehalten.“

Die Züge ersetzen die grünen Bahnen, von denen noch 146 unterwegs sind. 50 Bahnen sind bestellt, 50 weitere möchte die Üstra bis Mitte kommenden Jahres nachordern - und hofft auf Fördergeld vom Land. In Leipzig wird an einer Produktionshalle für die Karosserie gebaut, auch Schweißtests für die Verarbeitung hätten begonnen. In etwa einem Jahr soll die erste Bahn (Stückpreis rund 2,5 Millionen Euro) in Hannover sein.

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