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Die NP-Redakteure Petra Rückerl (von links), Britta Lüers, Zoran Pantic und Chefredakteur Bodo Krüger nehmen in Chemnitz den Preis von Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Ministerpräsidenten a.D. Professor Wolfgang Böhmer und der Juryvorsitzende des Lokaljournalistenpreises Heike Groll entgegen.

Auszeichnung

Neue Presse bekommt Deutschen Lokaljournalistenpreis

Es ist einer der bedeutendsten Preise im deutschen Journalismus - und die NP hat ihn wieder einmal erhalten. In Chemnitz wurde die Redaktion am Sonntag mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis 2015 der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet.

Hannover/Chemnitz. Gewürdigt wurde die NP-Serie "Geflüchtet. Geblieben. Geschafft.", in der drei NP-Redakteure Menschen portraitierten, die vor 20, 30 oder sogar 70 Jahren selbst einmal Flüchtlinge waren, in Hannover eine neue Heimat gefunden haben und ihrer schwierigen Lebensgeschichte damit eine positive Wendung gaben.

Die NP-Redakteure Zoran Pantic, Britta Lüers und Petra Rückerl sprachen etwa mit Unternehmerin Jasmin Arbabian-Vogel (47, floh 1986 aus dem Iran), dem Fotografen André Spolvint (78, floh 1958 aus Ungarn), Ex-96-Profi Altin Lala (40, floh 1991 aus Albanien), Dem Soziologen Oskar Negt (81, floh 1945 aus Ostpreußen) und 15 weiteren Flüchtlingen, die zu Hannoveranern geworden sind. Fotografiert wurden sie von Nader Ismail, der erst vor drei Jahren aus Syrien geflohen war.

Heike Groll, Sprecherin der Jury, begründete die Auszeichnung der NP in der Kategorie "Integration" auch damit, dass die Redaktion ihr Thema "weder tiefschwarz noch rosarot" ausgemalt habe. "Flüchtlinge brauchen Zuversicht", die solche "Erfolgsgeschichten" liefern könnten. NP-Chefredakteur Bodo Krüger freute sich über diese Auszeichnung: "Wir wollten mit dieser Serie ein politisches Zeichen setzen - für Weltoffenheit und Toleranz. Schön, wenn das so gewürdigt wird." Die NP war damit in der Kategorie erfolgreich, in der es laut Groll mit mehr als 50 Bewerbern die meisten Wettbewerber gegeben hat.

Insgesamt gab es 531 Einsendungen. Ausgezeichnet wurden 15 Redaktionen, von der Berliner Morgenpost über den Express aus Köln bis zur Rhein-Zeitung. Der Hauptpreis ging an ein Gemeinschaftsprojekt von drei sächsischen Zeitungen aus unterschiedlichen Verlagen. Die Freie Presse, die Sächsische Zeitung und die Leipziger Volkszeitung, die wie die NP in der Madsack Mediengruppe erscheint, hatten eine große patientenbefragung zum immer wichtiger werdenden Thema ambulante Operationen. Es ist die erste und bislang größte Umfrage dieser Art in Sachsen.

Nach 13 Jahren wurde Erwin Lutz gestern aus der Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung verabschiedet. Lutz, der mehr als 23 Jahre lang Chefredakteur der NP war, wurde von Hans-Gert Pöttering, dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung und Ex-Präsidenten des Europäischen Parlaments, für seine Jury-Einsatz gewürdigt: "Erwin Lutz hat die Arbeit der Jury geprägt, er hat sich um den deutschen Lokaljournalismus verdient gemacht. ndd


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