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Meine Stadt Neue Pläne bei Tuifly: 70 Jobs in Gefahr
Hannover Meine Stadt Neue Pläne bei Tuifly: 70 Jobs in Gefahr
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00:21 19.10.2015
STRUKTURIERT UM: Tui-Manager Henrik Homann sieht die Luftfahrtbranche im Umbruch.
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Hannover

Hintergrund ist das Projekt „One Aviation“ (,Eine Luftfahrt‘). Mit dem will der weltgrößte Reisekonzern Tui seine europaweit fünf Ferienflieger fitter für den harten globalen Wettbewerb ma-chen. Im Rahmen dieses Projekts konzentriert der hannoversche Konzern nach NP-Informationen nun die Wartung aller rund 140 Jets in London beim konzerneigenen Ferienflieger Thomsonfly in einem sogenannten Kompetenzzentrum. Für den Bereich Einkauf aller fünf Fluggesellschaften soll künftig der belgische Ferienflieger Jetairfly zuständig sein. Bei der Tuifly mit Sitz am Flughafen Hannover in Langenhagen soll das Kompetenzzentrum Ground-Ops (Bodenabfertigungsdienste) entstehen.

Von Umstrukturierungen betroffen sein sollen europaweit rund 200 Arbeitsplätze; 120 Arbeitsplätze - davon 70 bei Tuifly - sollen wegfallen, heißt es in einem Info-Brief der Arbeitnehmervertreter.

Bei der Tuifly-Wartung waren erst kürzlich rund 70 Stellen im Rahmen des sogenannten Zukunftssicherungsvertrages „Max Thrust“ (,Maximaler Schub‘) abgebaut worden - mit dem Ziel, weitere betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Tui-Manager und One-Aviation-Boss Henrik Homann kommentierte die Umstrukturierungen und die Bildung von drei Kompetenzzentren auf NP-Anfrage so: „Die Luftfahrtbranche ist in einem dramatischen Umbruch. Wir müssen deshalb unsere Vorteile auf Gruppenebene aller fünf Tui-Ferienflieger heben. So stellen wir unser Geschäft auf zukunftsfähige Beine.“ Homann, der auch Tuifly-Aufsichtsratsvorsitzender ist, sagte mit Blick auf das Kompetenzzentrum Bodenabfertigungsdienste für alle fünf Tui-Ferienflieger, das schon im nächsten Jahr am Flughafen Hannover bei der Tuifly eingerichtet werden soll: „Die Bodendienste sind ein sehr wichtiger Bereich, in dem Tuifly bereits sehr gute Erfahrungen hat. Wir müssen die Zukunft des Unternehmens sicherstellen.“

Das Thema weiterer Jobabbau bei Tuifly sieht er nicht so dramatisch: „Theoretisch könnten 70 Jobs betroffen sein, praktisch werden es wahrscheinlich deutlich weniger sein.“

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