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Meine Stadt Neue Anlage soll A 2 sicherer machen
Hannover Meine Stadt Neue Anlage soll A 2 sicherer machen
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16:18 13.09.2016
Immer wieder kommt es auf der A 2 zu Unfällen und Staus. Quelle: dpa
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Hannover

Die Anlagen messen den Verkehrsfluss und die gefahrene Geschwindigkeit und empfehlen den Autofahrern dann die optimale Route. Diese kann etwa bei Staus zwischen Braunschweig und Hannover die Umleitung über Salzgitter auf die A7 nach Hannover sein. "Die A2 gehört zu den meist befahrenen Autobahnen Deutschlands, sie ist besonders im Raum Hannover-Braunschweig mit Lkw-Verkehr stark belastet", sagte Verkehrsminister Olaf Lies (SPD).

Gerade in Baustellen komme es immer wieder zu Staus und Unfällen. "Die von uns geplante Netzbeeinflussungsanlage soll helfen, den Verkehrsfluss auf der A 2 zu verbessern und damit die Sicherheit zu erhöhen." Am kommenden Freitag beginnt der Aufbau der Schilderbrücken, nach einem Probephase im November soll der eigentliche Betrieb im Dezember starten. Die Baukosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Zahl der Unfälle auf der A2 schnellte im vergangenen Jahr kräftig in die Höhe auf 3447 nach 3040 im Vorjahr. Einen spürbaren Anstieg gab es bei den Unfällen mit der Beteiligung von Lastwagen, sie sind inzwischen in fast die Hälfte aller Kollisionen auf der vielbefahrenen Ost-Westachse von Berlin Richtung Ruhrgebiet verwickelt. Ursachen sind neben dem stetig wachsenden Verkehr ungenügender Abstand zum Vordermann, Fehler beim Spurwechsel und zu hohes Tempo.

Auf der A2 sind auf dem am stärksten befahrenen Abschnitten täglich bis zu 130 000 Fahrzeuge unterwegs, 30 000 davon Lastzüge. Das wachsende Unfallchaos auf der A2 versucht das Land seit dem Frühsommer mit mehr Kontrollen, einer neue Plakatkampagne und mobilen Stauwarnungen einzudämmen. Außerdem gilt in Baustellenabschnitten seit einiger Zeit Tempo 60 für Lastzüge. Bei Kontrollen ertappte die Polizei immer wieder hunderte Abstands- und Temposünder sowie Lkw-Fahrer, die Überholverbote ignorierten. dpa

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