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Meine Stadt Neubaugebiet Kronsberg-Süd schon ab 2018
Hannover Meine Stadt Neubaugebiet Kronsberg-Süd schon ab 2018
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22:48 10.03.2016
Hannover wächst: Das Neubaugebiet "Kronsberg-Süd" kommt schon 2018. Quelle: Behrens
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HANNOVER

Bis Jahresmitte soll feststehen, wie das Neubaugebiet städtebaulich gestaltet werden soll, spätestens 2018 soll das Baurecht so weit geregelt sein, dass es tatsächlich losgehen kann.

Stadtbaurat Uwe Bodemann erklärte gestern während der Vorstellung, wie das Verfahren ablaufen soll und wie die Bürgerbeteiligung aussehen wird. „Mit gut 50 Hektar wird es eines der größten Wohnungsbauvorhaben in Hannover sein, sogar eines der größten in Niedersachsen in den nächsten Jahren“, sagte er.

Der Neubaubedarf sei groß, allein bis zum Jahr 2030 würden etwa 15 000 zusätzliche Wohnungen gebraucht, pro Jahr also gut 1000. Ursprünglich war Kronsberg-Süd im „Wohnkonzept 2025“ geplant. Schon zu Planungszeiten für die Weltausstellung Expo 2000 in den 1990er Jahren hatten die Planer vorgesehen, die Kronsbergsiedlung Richtung Süden, zum Gelände der Expo hin, zu erweitern. Zwischen 2500 und 3000 Wohnungen könnten dort entstehen. Die Rahmenbedingungen sind laut Bodemann gut: zwei Stadtbahnstationen (Linie 6: Messe-Ost, Stockholmer Allee), die Landschaft mit Wald, viel Grün und einer langen Allee. Aktuell entsteht der Kattenbrookspark, am Südende liegt der Park Agricole aus Expo-Zeiten. Da sei „sehr viel vorbereitet“, was Lebensqualität dort ausmache.

Am wichtigsten sei ihm zu-nächst die Einbeziehung der Bürger, erklärte der Stadtbaurat. Aus ihren Kreisen erhofft er sich Anregungen, Ideen, Vorschläge für die Gestaltung von Kronsberg-Süd. So sind drei Termine angesetzt, wo über die Planung informiert und diskutiert werden soll (12. April,
10. Mai, 14. Juni, jeweils 18 Uhr, Stadtteilzentrum Krokus).

Ansonsten bereiten Planungsbüros aus Köln (Astoc), Rotterdam (West 8) und Hannover (SHP) den Entwurf mit vor – begleitet wird der Prozess durch vier „Expertengruppen“ (Wohnungswirtschaft, Planer, politische Akteure, Akteure von vor Ort). Unter Berücksichtigung der Bürgerwünsche soll nun alles zusammengeführt werden, so dass im Sommer feststeht, wo was und wie hoch gebaut werden soll, wo die Straßen verlaufen, Handel und Gastronomie möglich sind und eine Schule ihren Platz hat. Kurz: wie die kommerzielle und soziale Infrastruktur aussehen soll.

Bodemann ist zuversichtlich, dass es zügig losgehen wird mit dem Bauen: „Das Interesse aus der Wohnungswirtschaft ist groß.“

Ralph Hübner

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