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Meine Stadt Netzwerker-Treffen am Flughafen in Langenhagen
Hannover Meine Stadt Netzwerker-Treffen am Flughafen in Langenhagen
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00:16 24.06.2017
AIRPORT HANNOVER: Der Flughafen wird Gastgeber des größten europäischen Treffens der Luftverkehrsbranche.  Quelle: Funk
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Hannover

 Vertreter von 130 Airlines und 450 Flughäfen sowie 800 Tourismusexperten fliegen auf Hannover: Der Airport der Landeshauptstadt wird Gastgeber der Routes Europe 2019 – und holt damit das größte europäische Netzwerktreffen der Luftverkehrsbranche erstmals nach Deutschland.

Dieses Jahr findet die Veranstaltung in Belfast (Nordirland) statt, 2018 in Bilbao (Spanien), 2019 dann in Hannover. Drei Tage im April werden die rund 2000 Entscheider der Branchen in Hannover konferieren.

„Ein Erfolg für den Hannover Airport, eine große Chance für die ganze Stadt“, teilte Flughafen-Sprecher Sönke Jacobsen mit. Der Airport habe sich in einem zehnmonatigen Bewerbungsverfahren gegen acht europäische Mitbewerber durchgesetzt.

Über die Gelegenheit, auf einem Treffen von Luftverkehrs- und Tourismusexperten aus aller Welt für die Landeshauptstadt zu werben, freut sich auch die Stadt: „Oberbürgermeister Stefan Schostok hat die Bewerbung für die Routes Europa 2019 von Beginn an nachhaltig unterstützt und freut sich über den Zuschlag für Hannover“, teilte Pressechef Andreas Möser auf NP-Anfrage mit.

Auch Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH, freut sich auf die Möglichkeiten, die die Routes Europa 2019 bietet: „Ein außergewöhnliches touristisches Ereignis für ganz Norddeutschland.“

Einzelheiten zu dem Jahrestreffen wollen Gastgeber Flughafen, Stadt und Wirtschaftsministerium in der nächsten Woche während einer Pressekonferenz bekannt geben. Daran, teilte der Airport mit, werde auch Steven Small als Vertreter des Veranstalters UBM teilnehmen. Das britsche Unternehmen ist weltweit der zweitgrößte Messeorganisator.

Was auf Branchentreffen wie der Routes Europa aus Flughafensicht passiert, hatte Raoul Hille, Geschäftsführer des Hannover Airports, kürzlich in der NP erklärt: „Das ist wie eine Art Speeddating zwischen Airlines und Airports.“ Daran nähmen unter anderem auch immer wieder Vertreter von Stadt und Land teil. Man tausche sich mit Fluggesellschaften aus und spreche über Möglichkeiten und Wünsche.

Hille damals weiter: „Von drei neuen Zielen etablieren sich mittelfristig zwei.“ Eine Formel, die sich erfahrungsgemäß auch auf neue Airlines in Hannover anwenden lasse.

Von Andreas Körlin

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