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Meine Stadt Neonazi aus Hannover sagt gegen Zschäpe aus
Hannover Meine Stadt Neonazi aus Hannover sagt gegen Zschäpe aus
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00:16 28.03.2013
BEISTAND: Stefan Hachmeister und Pajam Rokni-Yazdi, Anwälte aus Hannover, verteidigen Holger G. vor Gericht – „und nicht seine Gesinnung“. Quelle: Surrey
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Hannover

Das Verfahren könnte zweieinhalb Jahre dauern.

Kronzeuge G. muss dabei Angst um sein Leben haben. „Er hat reinen Tisch gemacht und sich von der Szene losgesagt“, berichtet Hachmeister. Dass sein Mandant im Zeugenschutz sei, „hat einen klaren Grund“. Ein weiterer Belastungszeuge und Angeklagter ist Carsten S., auch er hat in der Region Hannover gewohnt.

Zschäpe muss sich wegen Mittäterschaft bei zehn Morden verantworten. Holger G. wird in diesem Zusammenhang Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er hatte dem NSU-Trio seinen Reisepass und Führerschein sowie eine Krankenkassenkarte besorgt.

Seine Anwälte beteuern, der 38-jährige Lagerist habe von denMorden, begangen an neun Geschäftsleuten mit ausländischen Wurzeln und einer deutschen Polizistin, nichts gewusst. Er habe „Kameraden“ helfen wollen, „er war seit seiner Jugend mit brauner Scheiße indoktriniert“. Sie selbst verteidigten ihn als Person, „nicht seine Gesinnung“.

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